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  • 25. Juni 2018, 09:30 Uhr
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26. Lesbisch-schwules Stadtfest rund um den Nolli am 21. und 22. Juli

21. Juli 2018 um 11:00
Regenbogenkiez, Eisenacher Straße, 10777, Berlin
So voll kann es werden auf dem lesbisch-schwulen Stadtfest.
So voll kann es werden auf dem lesbisch-schwulen Stadtfest.

von Karen Eva Noetzel

Am 21. und 22. Juli feiern rund um den Nollendorfplatz die queere Community, ihre Freunde und Unterstützer das Lesbisch-schwule Stadtfest.

Es ist bereits die 26. Ausgabe des inzwischen über Bezirks-, Stadt- und Landesgrenzen hinaus bekannten Ereignisses. So erwartet der Veranstalter, der Regenbogenfonds der schwulen Wirte, an den beiden Tagen bis zu 350 000 Besucher. Ab 19. Juli weht die Regenbogenfahne vor dem Schöneberger Rathaus und Traugott Roser aus Münster wird am Vorabend des Fests, am 20. Juli um 19.30 Uhr im Rogate Kloster, An der Apostelkirche 1, einen ökumenischen Gottesdienst halten.

Neben dem bewährten bunten Getränke- und Speiseangebot in gemütlichen Biergärten, Cocktail- und Sektbars präsentieren auf der „beliebtesten Partymeile Berlins“ Vereine und Organisationen ihre mehr als 100 Projekte für Lesben, Homosexuelle, Bisexuelle und Menschen mit sonstigen geschlechtlichen Identitäten. Absolute Magneten werden wieder die sechs Bühnen auf dem Fest auf der Motz-, Eisenacher, Fugger- und Kalckreuthstraße sowie auf dem Nollendorfplatz sein. Bevor Klaus Wowereit und Elisabeth Ziemer am 21. Juli um 16.30 Uhr das Stadtfest offiziell eröffnen, nimmt der ehemalige Regierende Bürgermeister schon eine Stunde zuvor auf Gerhard Hoffmanns rotem Sofa auf der Stadtfestbühne Eisenacher, Ecke Fuggerstraße Platz, neben dem amtierenden Kultursenator Berlins, Klaus Lederer, und der Rechtsanwältin und Autorin Seyran Ates. Gemeinsam bestreiten sie die Promi-Talkshow „Glaube Liebe Hoffmann“.

Auf die feierliche Eröffnung folgt unmittelbar um 16.45 Uhr die Verleihung des diesjährigen Rainbow-Awards für Verdienste um schwullesbische Belange an die Aktivistin und Kulturvermittlerin Mahide Lein. Das diesjährige Motto des Stadtfestes lautet „Gleiche Rechte für Ungleiche. Weltweit!“. Denn immer noch gelten in 72 Ländern und Territorien Gesetze, die sich gegen die gleichgeschlechtliche Liebe wenden. In 13 Ländern Afrikas und Asiens droht Homosexuellen sogar die Todesstrafe, darunter im Iran, in Saudi-Arabien und in Teilen Nigerias.

Gefeiert wird am 21. Juli 11 bis 24 Uhr, am 22. Juli 11 bis 22 Uhr; Programm unter www.stadtfest.berlin.

Autor: Karen Noetzel
aus Schöneberg
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