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  • 14. November 2017, 00:00 Uhr
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Anwohner und Bezirksamt diskutieren über die Entwicklung von Tiergarten-Süd

24. November 2017 um 15:00
Allegro-Grundschule, 10785, Berlin

Tiergarten. „Tiergarten-Süd entwickelt sich“, sagt Interims-Stadtteilkoordinatorin Gabriele Hulitschke. Nun aber bekommen die Veränderungen eine ungeahnte Dynamik. Zeit für eine Stadtteilkonferenz.

Neubau, Modernisierungen und Umwandlungen haben Tiergarten-Süd erreicht. Die Mieten ziehen spürbar an. „Mieter werden verdrängt. Immer mehr Menschen wohnen hier“, so Gabriele Hulitschke.

Reicht also die öffentliche Infrastruktur – Kindergärten und Schulen – noch aus? Kann die Verdrängung von Bewohnern verhindert werden? Welche Angebote sind zu machen, damit Menschen mit kleinem Geldbeutel auch weiterhin im Quartier leben können? Genauso wichtig ist den Anwohnern das Thema Verkehr. Das Thema Straßenprostitution wurde bewusst ausgeklammert. Es überlagere inzwischen die anderen Themen, so Stadtteilkoordinatorin Hulitschke. Der Bezirk hat für 2018 und 2019 jeweils 100 000 Euro für ein sogenanntes Platzmanagement bereitgestellt.

Über ihre Fragen und Forderungen werden Bürger aus dem Kiez mit Vertretern des Bezirksamts und der Verwaltung auf einer Stadtteilkonferenz am 24. November diskutieren. Für das notwendige inhaltliche „Futter“ sorgen die Arbeitsgruppen des Stadtteilforums Tiergarten-Süd. Es ist aus dem früheren Quartiersrat hervorgegangen und versteht sich als Gremium der Bürgerbeteiligung.

„Kiez positiv ändern“

In der Veranstaltungspause haben Konferenzteilnehmer Gelegenheit, Einblick in die Arbeit des Forums und aktuelle Projekte zu nehmen. Das Stadtteilforum hofft selbstverständlich auf neue Mitstreiter. Los geht es in der Mensa der Allegro-Grundschule, Lützowstraße 83-85, um 15 Uhr. Aus dem Bezirksamt nehmen neben Bürgermeister Stephan von Dassel die Stadträtin für Weiterbildung, Kultur, Umwelt und Naturschutz, Sabine Weißler (beide Bündnis 90/Die Grünen), sowie Vertreter der bezirklichen Fachämter teil. „Es geht um mehr als nur das Aufzeigen von Missständen“, betont Stadtteilkoordinatorin Gabriele Hulitschke mit Blick auf die Stadtteilkonferenz. „Wichtig sind konkrete Handlungsverabredungen, deren Ergebnisse das Leben im Kiez positiv ändern.“ KEN

Autor: Karen Noetzel
aus Schöneberg
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