Anzeige
  • 30. April 2017, 00:00 Uhr
  • 0× gelesen
  • 0

Jeder ist ein Künstler: Brotfabrik baut ihre inklusiven Kreativangebote aus

8. Mai 2017 um 17:00
Brotfabrik, 13086, Berlin
Petra Schröck präsentiert eine der Leinwände, die bei der Action-Painting-Malaktion gestaltet wurde.
Petra Schröck präsentiert eine der Leinwände, die bei der Action-Painting-Malaktion gestaltet wurde. (Foto: Bernd Wähner)

Weißensee. Das Inklusive Kreativatelier liegt idyllisch auf dem Hof der Brotfabrik am Caligariplatz. Dort können sich alle malend und zeichnend betätigen. Aufgebaut wurde es vor einem Jahr.

Das etwa fünf mal fünf Meter große Atelier wurde vom Architekten Jörg Wappler entworfen. Es ist ein ökologisches Bauwerk, das aus Lärchenholz, Lehmputz und begrüntem Dach besteht. Dieses Atelier, das sich gleich neben der Galerie der Brotfabrik befindet, soll sich in diesem Jahr weiter zu einem Treffpunkt für Jung und Alt, Menschen mit und ohne Handicap, mit und ohne Fluchterfahrung entwickeln. Deshalb gibt es dort regelmäßige Öffnungszeiten, die jeder nutzen kann. Zum Hereinschnuppern und Kennenlernen des Ateliers sind Hobbykünstler montags bis donnerstags von 14 bis 18 Uhr sowie freitags von 11 bis 15 Uhr willkommen.

Doch das ist nicht das einzige inklusive Angebot, das die Brotfabrik macht. So habe es in den vergangenen Wochen zum Beispiel auch zwei „Action! Painting – Inklusive Malaktionen“ gegeben, berichtet die Leiterin der Brotfabrik-Galerie, Petra Schröck. Diese Art der Aktionsmalerei machte der Amerikaner Jackson Pollock international bekannt. Dabei wurde gemeinsam eine Riesenleinwand gestaltet. Geplant ist, solch eine inklusive Malaktion nochmals am 14. Mai ab 13 Uhr auf dem Caligariplatz anzubieten. Näheres ist auf http://asurl.de/13ch zu erfahren.

Das Thema Inklusion steht auch bei der aktuellen Ausstellung in der Galerie im Mittelpunkt. „Wir zeigen bis zum 4. Juni ‚Landschaft Mensch‘. In dieser Gruppenausstellung sind Kunstwerke zu sehen, die Menschen aus der Tagesbetreuung der ‚Albert Schweitzer Stiftung Wohnen & Betreuen‘ anfertigten“, erklärt Petra Schröck. Die Ausstellung ist täglich von 14 bis 20 Uhr geöffnet.

Damit Menschen, die sich zum Thema Inklusion und Kunst austauschen möchten, einen Treffpunkt haben, initiiert die Brotfabrik außerdem einen „Inklusionsstammtisch“. Dieser findet jetzt einmal im Monat, das nächste Mal am 8. Mai, von 17 bis 19 Uhr statt. Interessierte können nach Anmeldung per E-Mail ib@brotfabrik-berlin.de einfach vorbeikommen. Platz ist reichlich vorhanden. BW

Weitere Informationen gibt es auf www.brotfabrik-berlin.de.
Autor: Bernd Wähner
aus Pankow
Anzeige