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„Voll der Osten - Leben in der DDR“: Ausstellung in der Volkshochschule

Vor dem Dorfgasthaus, Brandenburg, 1984, DDR.
Vor dem Dorfgasthaus, Brandenburg, 1984, DDR. (Foto: Harald Hauswald)

Ein Parkplatz voller Trabis, ein Punk neben einem Offizier in der U-Bahn, eine alte Dame beim Überqueren der Tram-Gleise – so hat der „Ostkreuz-Fotograf“ Harald Hauswald die DDR erlebt und mit seiner Kamera festgehalten. „Voll der Osten – Leben in der DDR“ heißt seine Ausstellung, die jetzt in der Volkshochschule zu sehen ist.

In den 1980er-Jahren zog Harald Hauswald durch Ost-Berlin und fotografierte, was ihm vor die Linse kam. Er knipste, was andere übersahen oder für uninteressant hielten: Kleine Szenen des Alltags, verliebte Pärchen, Rocker, Hooligans und junge Leute, die sich in der Kirche für Frieden und Umweltschutz einsetzten. Die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur hat einige seiner Bilder zusammen mit der Foto-Agentur „Ostkreuz“ ausgewählt und daraus die Ausstellung „Voll der Osten -Leben in der DDR“ gestaltet. Sie ist ab sofort im ersten Obergeschoss der Volkshochschule Lichtenberg in der Paul-Junius-Straße 71 zu sehen.

Auf 20 Tafeln präsentiert die Schau mehr als 100 bekannte und unbekanntere Fotos von Harald Hauswald. Die Texte der Ausstellung stammen von dem Historiker und Buchautor Stefan Wolle. Er ist wie der Fotograf in der DDR aufgewachsen. Die Ausstellungstafeln verlinken mit QR-Codes zu kurzen Videointerviews im Internet. Darin erzählt der Fotograf, wie und in welchem Kontext das jeweilige Bild entstanden ist.

Die Ausstellung in der Volkshochschule, Paul-Junius-Straße 71, ist werktags zu sehen von 10 bis 20 Uhr. Der Eintritt ist frei.
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