Vor 2023 passiert nichts
Bauliche Veränderungen zur Erhöhung der Verkehrssicherheit auf der Triftstraße gefordert

Bauliche Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit auf der Triftstraße wird es in absehbarer Zeit nicht geben. Das geht aus einem Bericht von Stadtentwicklungsstadtrat Vollrad Kuhn (Bündnis 90/Die Grünen) nach einem BVV-Beschluss hervor.

In diesem Beschluss fordern die Verordneten auf Antrag der CDU eine Verbesserung der Verkehrssicherheit auf der Triftstraße. Das Bezirksamt sollte sich vor allem Gedanken darüber machen, wie die Verkehrssicherheit für die Beschäftigten der Behindertenwerkstätten „Nordberliner Werkgemeinschaft gGmbH“ sowie für die Schüler aus den umliegenden Grundschulen zeitnah verbessert werden kann. Dabei sollten unter anderem die Verlängerung der zeitlich begrenzten Anordnung von Tempo 30 bis zum Navarraplatz, das Markieren der Fahrbahn sowie das Aufstellen von Straßenschildern geprüft werden.

Die Triftstraße ist eine stark befahrene Durchgangsstraße. Und entlang der Fahrbahn gibt es nur schmale und stellenweise unbefestigte Wege für Fahrradfahrer und Fußgänger. Richtig gefährlich wird es jedoch zwischen der Schützen- und Mühlenstraße. Dort müssen Fahrradfahrer und Fußgänger direkt auf die Fahrbahn ausweichen.

„Die Triftstraße von der Mühlenstraße bis zur Schönerlinder Straße ist Bestandteil der Investitionsplanung des Bezirks“, so Kuhn. Weil bauliche Maßnahmen auf der Bundesautobahn A114 sowie auf der Bucher Straße anstünden beziehungsweise liefen und auch noch ein Planfeststellungsverfahren durchgeführt werden müsse, sei mit einem Baubeginn auf der Triftstraße vor 2023 nicht zu rechnen, so Kuhn weiter. Kurzfristige Maßnahmen vonseiten der Straßenunterhaltung, um die Gehwege in der Triftstraße aufzuwerten, seien weder vom Umfang noch mit den zur Verfügung stehenden finanziellen Mitteln möglich. Allerdings werden natürlich im Rahmen der Verkehrssicherungspflicht vom Straßen- und Grünflächenamt akute Gefahrenstellen beseitigt.

Auch wenn bauliche Maßnahmen derzeit nicht umzusetzen sind, wird das Bezirksamt den Beschluss der Verordneten an die Senatsverkehrsverwaltung weiterleiten. Diese ist für diese Straße zuständig. Und sie kann unter anderem auch eine Ausweitung des zeitlich begrenzten Tempo-30-Abschnitts oder das Aufstellen von „Achtung Kinder!“-Schildern prüfen und anordnen.

Autor:

Bernd Wähner aus Pankow

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