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Geeignet für Senioren und Singles: Richtfest für Wohnungen an der Dolgenseestraße

Vor wenigen Tagen war Richtfest, obwohl die Bauarbeiten erst im Frühjahr begonnen haben. Die Konstruktion mit vorgefertigten Bauteilen macht es möglich.
Vor wenigen Tagen war Richtfest, obwohl die Bauarbeiten erst im Frühjahr begonnen haben. Die Konstruktion mit vorgefertigten Bauteilen macht es möglich. (Foto: Berit Müller)

Friedrichsfelde. In genau einem Jahr soll alles fertig sein, dabei haben die Bauarbeiten erst im Frühjahr begonnen. Am 11. September feierte die Howoge abermals ein Richtfest in Lichtenberg – an der Dolgenseestraße 32-33, wo 117 Wohnungen entstehen.

Den Grund für den raschen Baufortschritt erklärt Howoge-Geschäftsführerin Stefanie Frensch: „Im Sinne der Anwohner wollen wir Bauzeiten so kurz wie möglich halten. Daher setzen wir bei vielen Neubauprojekten auf serielles Bauen.“ Schon bei der Planung komme grundsätzlich ein einheitliches System mit immer wiederkehrenden Parametern zum Einsatz, und auch die Konstruktion erfolge häufig mit vorgefertigten Elementen. „Hier in der Dolgenseestraße haben wir zum Beispiel 117 Fertigteilbalkone und 53 Fertigteiltreppen verbaut.“

Anfang des Jahres war Baustart für die drei achtgeschossigen Stadthäuser in der Dolgenseestraße 32-33. Insgesamt 117 Wohnungen, zwei Senioren-Wohngemeinschaften und eine Tagespflege-Einrichtung entstehen auf dem 7400 Quadratmeter großen Grundstück. Seit Beginn der Hochbauarbeiten im Februar wuchs jedes der neuen Gebäude alle zwei Wochen um ein Geschoss.

Die neuen Stadthäuser im Innenbereich eines U-förmigen, zehngeschossigen Häuserriegels sollen das Angebot an kleineren Wohnungen im Friedrichsfelder Kiez erweitern. Sie eignen sich besonders gut für Senioren.

„Der Neubau hier in der Dolgenseestraße ist eine sehr gelungene Ergänzung des bestehenden Quartiers, da das Projekt sowohl der Nachfrage vor Ort, als auch dem Bedarf der Bewohner gerecht wird“, sagte die Senatorin für Stadtentwicklung, Katrin Lompscher (Die Linke), anlässlich des Richtfestes. Auch Bürgermeister Michael Grunst (Die Linke) schätzt das Neubauprojekt: „Hier in Friedrichsfelde ist der Anteil älterer Menschen sehr hoch. Es ist daher begrüßenswert, dass explizit Angebote für diese Bevölkerungsgruppe geschaffen werden.“

Alle Ein- bis Fünf-Zimmer-Wohnungen in den neuen Achtgeschossern sollen barrierefrei per Aufzug zu erreichen sein und über einen Balkon oder eine Terrasse verfügen. Die effizienten Grundrisse seien vor allem für die Bedürfnisse von Senioren, Singles oder Paaren ausgelegt, teilt die Howoge mit.

Zwei Drittel aller Wohnungen sind mit Größen von 38 bis 61 Quadratmetern und maximal zwei Zimmern eher klein. Ein Drittel der Wohneinheiten bietet die Howoge zu geförderten Einstiegsmieten ab 6,50 Euro pro Quadratmeter an. Auch beim Rest will das kommunale Wohnungsunternehmen unter zehn Euro pro Quadratmeter bleiben. Die zwei Senioren-Wohngemeinschaften für je neun Personen wird die Servento Servicegesellschaft mbH betreiben. Die Tagespflegestätte mit insgesamt zwölf Plätzen übernimmt der Träger Mevanta Pflegegesellschaft mbH.

Nach Angaben der Howoge wird das neue Quartier nach modernem KfW 70-Standard errichtet und mit Photovoltaik-Anlagen auf allen drei Dächern ausgestattet.

Läuft alles nach Plan, kann der Einzug im September 2018 beginnen. bm

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