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Es geht wieder los: Was die Schüler zum Schuljahrstart erwartet

Friedrichshain-Kreuzberg. Am 4. September beginnt in Berlin das neue Schuljahr. Oft startet es auch in Friedrichshain-Kreuzberg mit einigen Überraschungen.

Etwa in Form von nicht beendeten Bauvorhaben oder neu aufgetretenen Schäden. Bei letzteren gibt es bisher zumindest einen aktuellen Fall. Die Sporthalle an der Palisadenstraße hat sich bei den Unwettern der vergangenen Wochen als nicht resistent erwiesen und muss repariert werden. Das hat Auswirkungen auf den Turnunterricht der Margarete-von-Witzleben-Schule und der Spartacus-Grundschule. Einige Großbaustellen existieren ebenfalls weiter. Zum Beispiel am Hermann-Hesse-Gymnasium. Der Unterricht findet auch im kommenden Schuljahr an anderen Standorten statt.

Bereits ein jahrelanger Problemfall ist die Kurt-Schumacher-Grundschule. Seit dort 2012 Schadstoffe entdeckt wurden, sind Teile des Gebäudekomplexes gesperrt. Es folgten Pleiten, Pech und Pannen. Immerhin, der erste Bauabschnitt soll jetzt bis zum nächsten Jahr abgeschlossen werden, hofft nicht nur Schulstadtrat Andy Hehmke (SPD) auf ein Licht am Ende des Tunnels.

Auch insgesamt wird das Thema Bauen an Schulen zum Dauerbrenner. Mehr als fünf Milliarden Euro will der Senat in den kommenden zehn Jahren für Neubau und Sanierung ausgeben. Bereits logistisch bedeutet das eine Herausforderung. Das gilt auch für die rund 180 Millionen Euro, die in Friedrichshain-Kreuzberg allein als äußerst vordringliche Maßnahmen berechnet wurden.

Um solche Summen zumindest einigermaßen zeitnah einsetzen zu können, wird es dafür verschiedene Verantwortlichkeiten geben. Für Investitionen bis zu 5,5 Millionen Euro an einem Standort bleiben die Bezirke zuständig. Bauvolumen von zehn Millionen und darüber soll ein Tochterunternehmen der Wohnungsbaugesellschaft Howoge im Auftrag der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung planen und begleiten. Strittig war zuletzt, was mit den Bauvorhaben zwischen fünfeinhalb und zehn Millionen Euro passiert. Der Senat wollte dafür regionale Gesellschaften gründen. Das lehnten die Bezirke Mitte August ab. Sie wollen vielmehr weiter im Boot bleiben und dabei untereinander kooperieren. tf

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