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Nothammer, Werkzeugund Messer: Jugendliche gingen aufeinander los

Friedrichshain. Nur durch Einsatz des Reizstoffsprühgeräts und die Androhung des Schusswaffengebrauchs gelang es der Polizei, am 21. März einer gewalttätige Auseinandersetzung auf dem Annemirl-Bauer-Platz Herr zu werden.

Zeugen hatten die Beamten gegen 16 Uhr dorthin alarmiert. Sie hatten zuvor beobachtet, wie eine Gruppe von sechs bis acht Jugendlichen vom S-Bahnhof Ostkreuz heranstürmte und auf dem Spielplatz drei etwa Gleichaltrige attackierte. Dabei sollen die Beteiligten unter anderem mit Gürteln, BVG-Nothämmern und weiterem Werkzeug aufeinander eingeprügelt haben. Einer habe außerdem mit einem Messer in Richtung der Kontrahenten gestochen.

Als die Polizei eintraf, weigerte sich dier 17-Jährige, seine Schnittwaffe aus der Hand zu legen. Bei der anschließenden Festnahme leistete er Widerstand und zog sich dabei Verletzungen an der Hand zu. Seine Mitstreiter versuchten eine Gefangenenbefreiung, was durch den Reizstoff und Verweis auf die Schusswaffen verhindert werden konnte.

Während dieser Aktion zeigte ein anderer Jugendlicher den Beamten eine blutende Stichverletzung am Bauch. Medizinische Betreuung lehnte er aber ab und lief mit seinen Kumpels davon.

Der Festgenommene wurde dagegen zunächst in einer Klinik versorgt und anschließend der Kriminalpolizei überstellt. tf

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