16 verletzte Polizisten
Wieder Gewalt in der Rigaer Straße

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Während und nach einer Demonstration für den Erhalt linksautonomer Hausprojekte ist es am 2. November zu teilweise schweren Auseinandersetzungen gekommen.

Gegen 18.20 Uhr hatte sich am Schlesischen Tor ein Aufzug mit rund 1100 Personen in Richtung Petersburger Platz in Bewegung gesetzt. Er bestand meist aus Teilnehmern bereits vorher stattgefundener Demos.

Laut Polizei wurde zunächst vereinzelt Pyrotechnik gezündet. In der Rigaer Straße wurden die Einsatzkräfte aus einem Wohnhaus mit Flaschen beworfen. Völlig überraschend sei außerdem der Zaun einer Baustelle eingerissen und zwei private Sicherheitskräfte mit Gegenständen attackiert worden. Außerdem wurden mehrere geparkte Fahrzeuge mit Baumaterial beschädigt.

Mehrere Gruppen von teilweise bis zu 100 Personen hätten sich zeitgleich in Richtung Eldenaer Straße sowie Frankfurter Allee entfernt. Drei Versuche, auf die Allee zu gelangen, konnten von den Beamten unterbunden werden. Nur durch "engere Begleitung" der Polizei gelang es, bis zum Ende weitere größere Gewaltexzesse zu verhindern.

Die gingen aber danach weiter. Gegen 22.30 Uhr wurden ein Einsatzfahrzeug und einzelne Beamte in der Rigaer Straße aus einer Gruppe von etwa 25 Personen heraus mit Steinen beworfen. Auch vom Dach eines Hauses flogen solche Wurfgeschosse. Dazu kamen Attacken aus einem mit Farbe gefüllten Feuerlöscher und zwei brennende Müllconainer, die auf die Fahrbahn geschoben und dort angezündet wurden.

Während der Demo und im Anschluss wurden drei Personen vorläufig festgenommen und acht Strafermittlungsverfahren eingeleitet. Mindestens 16 Polizistinnen und Polizisten erlitten Verletzungen. Bei den zahlreichen Aufzügen am 2. November waren insgesamt mehr als 1500 Beamte im Einsatz, darunter auch Unterstützung aus anderen Bundesländern.

Autor:

Thomas Frey aus Friedrichshain

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