Chef Mark Specht zum VIVA-Ende
MTV behält den Fokus auf Musik

Mark Specht ist Chef der Viacom-Senderfamilie in Deutschland. Die Niederlassung sitzt im Berliner Bezirk Friedrichshain.
  • Mark Specht ist Chef der Viacom-Senderfamilie in Deutschland. Die Niederlassung sitzt im Berliner Bezirk Friedrichshain.
  • Foto: Viacom / Bernd Jaworek; MTV
  • hochgeladen von Marcel Adler

BERLIN / KÖLN - Mark Specht hat in einem Interview über die schwere Entscheidung zum Aus von VIVA gesprochen. Der Chef von Viacom will stattdessen den Sender MTV stärken - neben Reality-Formaten vor allem wieder mit Musik. 

Gestern wurde das Ende vom Musiksender VIVA zum 31.12.2018 verkündet. Der einstige Kultkanal sitzt in Berlin Friedrichshain und gehört zum Medienkonzern Viacom. "Natürlich ist uns das schwer gefallen, viele der Mitarbeiter sind ja selbst mit der Marke aufgewachsen oder haben einst sogar bei VIVA ihre Karriere begonnen", sagte Viacom-Chef Mark Specht der Onlineseite dwdl.de. Dem Medienmagazin gestand der Manager im Interview, dass man sich die Entscheidung nicht leicht gemacht habe. Aber man müsse auch anerkennen, dass MTV die stärkere Marke im Musikmarkt sei.

Marke MTV steht für Musiksparte

"Wir haben international (...) viele Künstler-Kooperationen bei MTV, die wir in Deutschland viel besser nutzen können, als wenn wir das alles mit der Marke Viva nochmal selbst aufbauen müssten." Specht sagte dwdl.de weiter: "Es war daher an der Zeit, für unsere Zuschauer und unsere Werbekunden eine klarere Struktur einzuführen mit einer Musiksparte unter der Marke MTV, mit Nickelodeon für Kinder & Familien und Comedy Central für humorvolle Unterhaltung."

Zielgruppe auch die bis 49-Jährigen

Dass MTV schon lange kein reiner Musiksender sei, erklärte Specht damit, dass man einen Genre-Mix habe, weil eine TV-Marke heute eine breitere Zielgruppe ansprechen muss. "Wir gehen ja ganz bewusst nicht mehr auf die 14- bis 29-Jährigen, sondern auf die 14- bis 49-Jährigen bei MTV – und dafür ist es ganz entscheidend, dass verschiedene Genres funktionieren." Der Fokus ist und bleibt Musik, so Specht. "(...) Aber wichtig ist, dass unsere Reality-Formate, die ja oft auch in irgendeiner Form mit Musik zu tun haben, ebenso funktionieren."

Autor:

Marcel Adler aus Friedrichshain

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