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Post Malone "rockstar": Megaerfolg dank Schockvideo?

Post Malone in seinem Video "rockstar" (gr. Bild). Darin kämpft der 22-Jährige mit einem Schwert. MTV strahlt nur auf bestimmten Sendern den Clip nachts überhaupt ungekürzt aus. Andere Sender zensierten das Musikvideo rund um die Uhr. Der Titel ist derzeit der erfolgreichste Streamingsong!
Post Malone in seinem Video "rockstar" (gr. Bild). Darin kämpft der 22-Jährige mit einem Schwert. MTV strahlt nur auf bestimmten Sendern den Clip nachts überhaupt ungekürzt aus. Andere Sender zensierten das Musikvideo rund um die Uhr. Der Titel ist derzeit der erfolgreichste Streamingsong! (Foto: Universalmusic)

BERLIN - Der Song "rockstar" von Post Malone führt seit Wochen die Charts der Streamingdienste an. Der Künstler heißt bürgerlich Austin Richard Post und ist bei Universal Music in Berlin Friedrichshain unter Vertrag. Sein blutiges Musikvideo zum Hit führte zur Zensur bei vielen TV-Sendern.

Kein Song lief auch in dieser Woche häufiger als Post Malones Single "rockstar" feat. 21 Savage bei den Stramingmarktführer Spotify. Das teilte seine Plattenfirma Universal Music mit. "Mit 65 Millionen Streams setzte sich der US-Amerikaner in 21 Ländern – neben Deutschland unter anderem auch in USA, UK, Kanada, Australien, Österreich, Schweiz, Holland, Schweden und Dänemark – wie auch global an die Spitze der Spotify-Charts", so Universal Music. 

Hartes Video auch ein Kunstwerk

Bei Apple Music soll der aktuelle Charthit des 22-jährigen US-Rapper mit mehr als 25 Millionen Streams binnen einer Woche die bisherige Rekordmarke gebrochen haben. Und "rockstar" stieg in 27 Ländern auf Platz 1 bei iTunes ein. Das könnte wohl auch an dem Musikvideo liegen, welches in der ungeschnittenen Fassung brutal ist. Aber durch diese drastischen Bilder war dem Stück hohe Aufmerksamkeit sicher. Die Facebook-Community meinte sogar, dass hier künstlerisch neue Maßstäbe gesetzt wurden. Nicht ganz zu Unrecht. Denn selbst wenn Post Malone in Zeitlupe seine Gegner mit einem Samurai-Schwert niedermetzelt - die Kamerafahrten dazu aus verschiedenen Perspektiven sind beeindruckend.

So drastisch zensierten TV-Sender

Kunst hin oder her. Kein Pardon bei den Musiksendern, deren Zuschauer häufig noch minderjährig sind. VIVA, MTV sowie sein Ableger MTV Brand New aus Berlin strahlen nur nachts die ungekürzte Fassung aus. Sonst ist der Schnitt drastisch und es werden nur vergleichsweise harmlose Szenen häufiger wiederholt. Der französische Sender Trace (Amazon, Telekom Entertain) machte das Bild an den blutigen Szenen unscharf, was dazu führte, dass das halbe Video milchig bleibt.

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