Über "mein Anliegen"
die Ordnung vom Amt.....und die Unendlichkeit..

Lebuser/Palisadenstraße Nov.2020
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  • Lebuser/Palisadenstraße Nov.2020
  • Foto: (c) ralf rohrlach 11/2020
  • hochgeladen von Ralf Rohrlach

Das Bezirksamt Friedrichshain Kreuzberg von Berlin, hat die Palisadenstraße von der Friedenstraße, fast durchgängig bis zur Lichtenberger Straße, jüngst als Fahrradstraße prägen lassen, was mir die amtliche Liebe zum Fahrrad und den Radler*innen wieder bescheinigt.
Diese hört auch bei Schrotträdern scheinbar nicht auf. Als ich den neuen Highway für Fahrräder besichtigte, fielen mir an den Ecken der Lebuser Straße die zwei Schrotträder wieder auf, die schon einige Monde längst in den Baumscheiben zerfallen und dann die „Ordnungsamt App“ ein.
Daher habe ich den Schrott am Straßenrand als Foto in die App gepackt und mein Anliegen dem Ordnungsamt gemeldet, so im Glauben es wäre auch das Anliegen vom Ordnungsamt!
Nach Frist und einem Prozedere, ist eigentlich in Ersatzvornahme zu handeln und wenn Schrotträder,  dann sind jene zu entsorgen,  so sich keine Besitzer ermitteln lassen. 
Der Ordnung wegen und den Baumscheiben zuliebe,  wäre so die Konsequenz und eine Amtshandlung per „Gelbpunkt“, die auch protokolliert wird.  Doch weit gefehlt.  Immer handelt es sich bis zur letzten Speiche um fremdes Eigentum,  welches „tatsächlich und dauerhaft fahruntüchtig sein muss“.  Nun möchte ich jene Angaben zum Zustand erbringen, der in den Fotos längst festgehalten ist, sonst hat sich mein Anliegen erledigt!  Technisch nicht ganz blöd, erkenne ich, dass hier jede Reanimation teurer wäre, als neue Räder und vielleicht hat die Versicherung den „Diebstahl“  längst bezahlt, für die immer noch gut angeschlossenen Räder oder die Besitzer*innen konnten sich über Monate nicht mehr erinnern,  wo ihre Räder standen?  Es muss vielen so gehen, denn Schrotträder sind ein Dauerthema für Berlin.  Mit "Corona" wird’s nichts zu tun haben, dass aber jene Wracks scheinbar noch amtlich geschützt sind, welch "Großzügigkeit",  macht  ein Teil der Vermüllungen aus.  Doch wie sagte man einst so in Berlin:  „Ick wundre mir üba ja nischt mehr!
Mindestens jedoch schrieb mir das Ordnungsamt, wie  mein Anliegen behandelt wird,  das Schreiben,  vielleicht automatisiert,  aber ohne Sachkenntnis , denn geschaut haben werden die Damen und Herren vom Amt kaum…und wie in Berlin zu sehen ist,  um so mehr Fahrräder, um so mehr Schrott am Straßenrand ! Auch wenn die Räder schon berankt oder in "Bodenhaftung" sind, Eigentum bleibt Eigentum,  scheinbar bis in die Unendlichkeit, was den unsichtbaren Eigentümern, so oder so, scheinbar völlig egal ist. Dem öffentlichen Straßenlandbild jedoch kaum!

Kopie Ordnungsamt:
12.11.2020
Vielen Dank für ihren Hinweis Es wird darauf hingewiesen, dass die Entfernung von Fahrrädern einen Eingriff in fremdes Eigentum darstellen kann. Die Entfernung setzt daher zwingend voraus, dass das Eigentum aufgegeben wurde (d.h. das Fahrrad muss tatsächlich vollkommen und dauerhaft fahruntüchtig sein). Mithin ist vor der Entfernung auch zwingend der Ablauf bestimmter Fristen abzuwarten. Aus diesem Grund ist Ihr Anliegen nicht mit hinreichend konkreten Angaben versehen. Wir bitten Sie, den Sachverhalt zu ergänzen. Sollte nicht innerhalb einer Woche eine Präzisierung erfolgen, gehen wir davon aus, dass sich Ihr Anliegen erledigt hat.

So lt.Ordnungsamt Friedrichshain Kreuzberg von Berlin,  gemäß "Ordnungsamt App".

Ralf Rohrlach

Lebuser/Palisadenstraße Nov.2020
Palisadenstraße/Lebuser Straße
Autor:

Ralf Rohrlach aus Friedrichshain

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