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Chaos blieb aus: Die ersten Tage mit der unterbrochenen Stadtbahn

Wo: Bahnhof Frankfurter Allee, Frankfurter Allee, Berlin auf Karte anzeigen
Der Bauzaun wurde verschoben, damit die erwarteten zusätzlichen Fahrgäste am Bahnhof Frankfurter Allee besser durchkommen.
Der Bauzaun wurde verschoben, damit die erwarteten zusätzlichen Fahrgäste am Bahnhof Frankfurter Allee besser durchkommen. (Foto: Thomas Frey)

Friedrichshain. Auf dem Bahnhof Ostkreuz geht es ruhiger zu. Die Ferien sind dafür wahrscheinlich ein Grund. Ebenso aber die nicht durchgehend nutzbare Stadtbahn.

Wegen der Bauarbeiten an diesem Verkehrsknotenpunkt gibt es bis 21. August einige Einschränkungen. Zwischen Lichtenberg und Ostbahnhof gibt es einen Schienenersatzverkehr. Außerdem ist zwischen Ostkreuz und Ostbahnhof alle 15 Minuten ein Pendelzug unterwegs. Auch Richtung Rummelsburg und Karlshorst wird gependelt, beziehungsweise müssen Busalternativen genutzt werden. Erstaunlicherweise scheint das am Ostkreuz einigermaßen zu funktionieren. Zumindest war das der Eindruck einige Tage nach Beginn dieser Hindernisse: Am Nachmittag, also eigentlich zu Beginn des Feierabendverkehrs, fährt eine Pendelbahn ein. Sie wird gut gefüllt, ist aber nicht überlaufen. Auch an den Haltestellen für die Ersatzbusse bildeten sich zu diesem Zeitpunkt keine Massenstaus.

Neben der Urlaubszeit könnte das auch an der rechtzeitigen Information für die Betroffenen liegen, verbunden mit dem Rat, auf die teilweise parallel zur Stadtbahn verlaufenden U-Bahnlinie 5 auszuweichen.

Dort scheint die BVG ebenfalls ihr Versprechen zu halten, die Züge im kürzeren Takt, nämlich zwischen drei und vier Minuten, verkehren zu lassen. Am Bahnhof Frankfurter Allee wird bereits vor der Einfahrt einer Bahn die nächste – sogar in zwei Minuten – angekündigt. Das führt, jedenfalls bei dieser Momentaufnahme, auch an dieser Stelle zu keinen chaotischen Zuständen.

Die Deutsche Bahn hat wiederum an der Frankfurter Allee eine zuvor angekündigte Entlastung zumindest teilweise wahr gemacht. Der Bauzaun entlang des Durchgangs zwischen S- und U-Bahn ist um geschätzt einen knappen Meter in Richtung der Baustelle verschoben worden, was mehr Platz für die Passanten bedeutet. Wegen des Umbaus der Ladenzeile gibt es dort seit eineinhalb Jahren ein Nadelöhr (wir berichteten mehrfach). Die Fußgänger in beiden Richtungen kamen oft nur schrittweise voran. Mit noch mehr Fahrgästen könnte das richtig schwierig werden, schwante auch der Bahn. Sie kündigte deshalb bereits im Vorfeld an, dass sich die Situation verbessert.

Die Einschränkungen werden noch bis 21. August dauern. tf

Der Bauzaun wurde verschoben, damit die erwarteten zusätzlichen Fahrgäste am Bahnhof Frankfurter Allee besser durchkommen.
Ein Ersatzbus für die S-Bahnlinie 3 kommt am Ostkreuz an, ohne dass es deshalb einen Massenandrang gibt.
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