FSC startet dennoch mit verdienter Niederlage in Rückrunde
Frohnau hat ein junges Team mit Zukunft

Tom Prause (schwarz) und der Frohnauer SC sind mit einer Niederlage beim Berliner SC in die Rückrunde der Berlin-Liga gestartet.
  • Tom Prause (schwarz) und der Frohnauer SC sind mit einer Niederlage beim Berliner SC in die Rückrunde der Berlin-Liga gestartet.
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Der Frohnauer SC hat den Rückrundenauftakt in der Berlin-Liga beim frischgebackenen Pokal-Halbfinalisten Berliner SC verpatzt und es damit versäumt, im ersten Pflichtspiel des neuen Jahres eine Kehrtwende herbeizuführen: Die 2:4-Niederlage am 9. Februar war das neunte Punktspiel in Folge ohne Sieg – sieben davon gingen sogar verloren.

Bis zur Halbzeit und beim Stand von 0:0 konnten die Gäste die Partie – zumindest vom Ergebnis her – ausgeglichen gestalten. Doch schon bis dahin und auch im zweiten Durchgang hatte der BSC deutlich mehr Spielanteile. Nach der Pause fielen dann auch die Tore: Die Gastgeber stellten innerhalb von nur 15 Minuten mit drei Treffern die Weichen auf Sieg. Die Tore von Nick Przesang zum zwischenzeitlich 1:3 fünf Minuten vor Schluss und von Timo Badtke zum 2:4-Endstand in der Nachspielzeit konnten am Spielausgang nichts mehr ändern.

Die Juniorenteams räumen ab

Unabhängig davon schlägt das Herz eines jeden Fußballfans höher, wenn der Frohnauer SC und der Berliner SC aufeinandertreffen. Beide Klubs kann man getrost als Nachwuchsschmieden bezeichnen, die Jahr für Jahr tolle und talentierte Jugendspieler in den Herrenbereich bringen und ihnen in Berlins höchster Spielklasse Einsatzzeit geben. Nicht von ungefähr kommen beide Trainer, Frohnaus Andreas Weiner und BSC-Coach Zeljko Ristic, aus dem Juniorenbereich und legen ein ganz besonderes Augenmerk auf die Jugend. Manch ein Berlin-Ligist mag neidisch an den Frohnauer Poloplatz oder die Hubertusallee schauen, wenn beide Vereine nicht nur im Herren-, sondern auch im Nachwuchsbereich, insbesondere bei den A-Junioren, ihre Erfolge feiern: So ist der BSC amtierender Berliner A-Juniorenmeister auf dem Feld, während die Frohnauer diesen Titel erst unlängst, nämlich Anfang Februar, unter dem Hallendach feiern durften: Nach souveränem Gruppensieg mit vier Erfolgen und nur einer Niederlage hatten sich die U19 vom FSC im Halbfinale gegen den Nachwuchs von Tennis Borussia mit 2:1 behaupten können, bevor man im Endspiel mit dem gleichen Ergebnis gegen den FC Stern Marienfelde siegreich blieb. Auch auf dem Feld lief es für die A-Junioren der Frohnauer in der Hinrunde prima: Mit elf Siegen und nur zwei Niederlagen überwinterte die von Nico Schulz trainierte Truppe auf Platz zwei.

Das Frohnauer Rezept: Junge Wilde und ein paar erfahrene Führungsspieler

Und man darf sicher sein, dass auch aus diesem Team in den nächsten ein oder zwei Jahren wieder der eine oder andere Kicker den Sprung ins Berlin-Liga-Team schaffen wird.

Mit Torwart Emil Bunzel, Nicholas Schöning, Tim Jürgens, Tom Prause, Sebastian Lemgau, Lucas Rindermann und Sören Krentzel standen im Duell mit dem BSC gleich sieben Frohnauer Kicker in der Startelf, die auch in der Jugend schon für die Schwarz-Weißen gekickt haben. Hinzu kommen der 20-jährige Radovan Stojanovic, der vom BSC kam, sowie der 19-jährige Yannick Wilhelm und der 21-jährige Tim Niederau, die das Fußball spielen unter anderem bei TeBe erlernt haben. Und angeführt wurde dieses blutjunge Team vom 30-jährigen Kapitän Marcel Miesner. Na klar: Im Kader gibt es noch einige andere erfahrene Akteure, die wichtige Führungsspieler sind: So wurden auch gegen den BSC mit den späteren Torschützen Timo Badtke (31 Jahre) sowie Nick Przesang (28) zwei Spieler eingewechselt, die über so viel Klasse und Erfahrung verfügen, um dieses junge Team führen zu können. Zumindest eines ist klar: Auch wenn die Frohnauer nach einem grandiosen Saisonstart nun einen Durchhänger haben – dieser Mannschaft, sollte sie im Kern zusammenbleiben, könnte die Zukunft gehören.

Autor:

Michael Nittel aus Reinickendorf

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