Erste Geschäfte haben eröffnet, weitere folgen
Neues Leben am Kasinoturm

Rund um den Kasinoturm sind wieder Geschäfte eingezogen.
  • Rund um den Kasinoturm sind wieder Geschäfte eingezogen.
  • Foto: Bezirksamt Reinickendorf
  • hochgeladen von Christian Schindler

Die Sanierung und Wiederbelebung des historischen Kasinoturm-Ensembles am S-Bahnhof Frohnau geht in die Schlussphase.

Das Ergebnis ist eine Sanierung des Turms und eine Erweiterung auf insgesamt 17 Mietwohnungen sowie eine Umgestaltung des Ensembles für moderne Einzelhandelsformen. Die ersten Mieter zogen bereits ein: So eröffnete am 20. November der Lebensmittelmarkt Rewe sowie am 24. November der Drogeriemarkt Rossmann. Weitere Eröffnungen (japanisches Restaurant, Reformhaus) sind für die Adventszeit geplant.

Bürgermeister Frank Balzer (CDU) begrüßt die Aufwertung im Frohnauer Ortszentrum: „Es ist eine große Freude zu sehen, dass sich die lange Zeit des Planens und der Suche nach der richtigen Lösung nun auszahlen. Uns war es immer wichtig, dass sich die Erweiterung städtebaulich in das denkmalgeschützte Ensemble einfügen lässt. Das ist nun der Fall. Ebenso wichtig für die Frohnauer ist es, dass es wieder einen Drogeriemarkt gibt und der Turm zu bestimmten Anlässen für die Öffentlichkeit zugänglich sein wird.“ Die Aussichtsplattform des Kasinoturms wird mehrmals im Jahr geöffnet, eine ständige Öffnung ist aus Brandschutzgründen allerdings nicht möglich.

Fahrradparkhaus entsteht

Auch der Vorplatz des Kasinoturms wird neu gestaltet, zur S-Bahn hin entsteht zudem ein Fahrradparkhaus mit 67 Stellplätzen. Den Branchenmix komplettieren ein Geschäft für Kindermoden, ein Fahrradladen und Arztpraxen. „Die Eröffnung dieser Gewerbebetriebe lässt eine erhebliche Erhöhung des Fußgängeraufkommens erwarten und damit eine deutliche Belebung der näheren Umgebung, insbesondere zum Zeltinger Platz und in die Welfenallee hinein“, sagt Balzer.

Das 1910 nach Plänen der Architekten Gustav Hart und Alfred Lesser errichtete Wahrzeichen von Frohnau stand lange Jahre leer. Erst nachdem das Immobilienunternehmen Concarus Real Estate Invest das denkmalgeschützte Gebäudeensemble mit dem 35 Meter hohen Wasserturm als Investor übernahm, wurden verschiedene Nutzungsmöglichkeiten erörtert und nunmehr realisiert. Aus dem Unternehmen verlautete, dass in das Ensemble ein zweisteliger Millionenbetrag investiert wurde.

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