Nur ein Besucher seit Monaten, der Schlosskater Eddi, ein begeisterter Romy – Fan.
Romy Schneider Museen nach dem Lockdown: Ab Freitag wieder Kultur in der Lausitz erleben

Endlich fährt das Kulturleben schrittweise wieder hoch hier in Brandenburg. Das Romy Schneider Museum in Klein Loitz öffnet bereits ab Freitag wieder ihre Türen - andere müssen wegen zu hoher Inzidenzzahlen allerdings noch warten. Allerdings ist das Museum erstmal nur durch Terminvergabe zu betreten. Direktor Uwe Marcus Rykov:. Wir haben zwar die Zeit genutzt um die Räume des Hauses zu restaurieren und Archivierungen durchzuführen, sind sehr glücklich das unser Museum wieder öffnen kann. Ein Besuch ist mit vorheriger Terminbuchung und Dokumentation der Kontaktdaten wieder möglich, das gibt Hoffnung.
Endlich kommt in den Kulturbetrieb das Leben zurück, sagt Rykov. Dass es so schnell gehen würde, damit haben dann doch die wenigsten mit gerechnet. Und auch wenn wir auf diesen Moment hingefiebert haben, benötigten wir doch etwas Zeit, um uns auf die Situation einzustellen.
Nur ein einziger Besucher kam jeden Tag regelmäßig und konnte die Ausstellung in vollen Zügen entspannt genießen. Vormittags saß er lange auf einem Stuhl und betrachtete die Bilder stundenlang. Bei Sonnenschein zog er sich zurück in den Grünen Saal und betrachtete die Werke von der Fensterbank. Die Rede ist von unserem Schlosskater Eddi. Der einzige der in der ganzen Zeit Teil hatte an der Restaurierung des Objektes, dem Voranschreiten der Arbeiten. Romy genießen in einem schönen Ambiente mit kleinen Leckerlis. Auch er freut sich jetzt auf die Besucher die kommen werden.
Die Wiederöffnung ist aufgrund der weiterhin geltenden Vorsichts- und Abstandsregelungen mit einigen Einschränkungen verbunden: Der Besuch des Museen ist nur mit Mund-Naseschutz (OP-Maske oder FFP2-Maske) erlaubt. Zwischen den Besucher*innen untereinander und auch zum Museumspersonal ist für die Dauer des Aufenthalts im Museum ein Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten.
In dem Museum in Klein Loitz ist genug Platz, um einzelne angemeldete Besucher hineinzulassen, sagt er. Da fast alle Besucher des Museums ohnehin einzeln mit dem Auto anreisten, sei es für ihn und seine Frau Ariane Rykov auch kein Problem, die Besucherströme zu steuern: "Dass wir ab 12. März für die Besucher, die sich vorher bei uns entweder telefonisch oder online melden, Einlass geben - an einzelne Besucher oder an Kleingruppen von maximal 3 Personen, die sich dann hier frei im Museum bewegen und sich die Bilder anschauen dürfen."
Geplant sind also 3 Besucher auf den 170 Quadratmetern Ausstellungsfläche. Da ist das Ansteckungsrisiko minimal, ist sich der Museumsleiter sicher. Außerdem möchten wir den Besuchern endlich wieder die Ausstellung mit Roger Fritz zeigen – das ist besonders wichtig nicht nur für den Erhalt des Museum, sondern auch für die zahlreichen Besuchern. Denn seit Monaten gibt es Anfragen für einen Museumsbesuch.
Geht es jetzt wieder? Dürfen wir mal kommen? Auf Anmeldung ist schon vieles möglich. Auch der Direktorin Ariane Rykov selbst würde das gefallen. Sie vermisst den Kontakt zu den Besuchern sehr: "Ich glaube, das ist das größte Problem - diese Einsamkeit, die wir hier erleben - diese Stille, die jetzt hier die Bilder umgibt und unser Museum hier so völlig aus der Zeit gefallen scheint. Wie im falschen Film fühlt man sich."
Romy Schneider Museum
Auf Facebook: https://www.facebook.com/romyschneidermuseum
Instagram : https://www.instagram.com/schlosskatereddi/

Autor:

Eichinger Franz aus Grunewald

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