Auf Kurs: Hockey-Herren vom TC Blau Weiss peilen Aufstieg an

Nikolai Dombrowski und der TC Blau Weiss wollen in dieser Spielzeit endlich wieder aufsteigen.
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Grunewald. Die Hockey-Herren vom TC Blau Weiss Berlin haben auch an diesem Wochenende ihre Ambitionen untermauert, in dieser Saison in die 1. Bundesliga zurückzukehren. Die Truppe vom Grunewald setzte sich am 7. und 8. Oktober gegen die Stuttgarter Kickers (3:2) und den HC Ludwigsburg (4:3) durch und belegen einen Spieltag vor Abschluss der Hinrunde Rang eins und damit den einzigen direkten Aufstiegsplatz.

Es war allerdings ein hartes Stück Arbeit, diese sechs Punkte einzufahren. „Ich hatte meine Jungs die ganze Woche über davor gewarnt, dass es einer sehr guten Leistung bedarf, um diese ganz solide, in den letzten ein, zwei Jahren richtig gut gewordene Stuttgarter Mannschaft zu schlagen“, erklärte Blau-Weiss-Coach Alexander Stahr nach der Partie am Sonnabend. Nachdem sein Team zur Halbzeit sogar noch zurückgelegen hatte, waren es Nikolai Dombrowski und Adrian Lehmann-Richter, die mit ihren Toren das Spiel doch noch zugunsten der Blau-Weißen drehen konnten. Den dritten Treffer hatte Sebastian Sellner zum zwischenzeitlichen 1:1 markiert.

Auch gegen Ludwigsburg einen Tag später tat sich der Favorit lange Zeit schwer, bis Paul Dösch sein Team kurz nach der Pause mit dem 1:0 erlöste. Erneut Dösch sowie Cedric Nagl, der ebenfalls zwei Treffer markieren konnte, sorgten für den 4:3-Erfolg.

Mit sieben Siegen aus acht Spielen und 21 Punkten führt der TC Blau Weiss die Tabelle vor dem punktgleichen SC Frankfurt 1880 an. Die Hessen waren es auch, die den Berlinern die bis dato einzige Saisonniederlage zugefügt hatten. Aber auch die Lokalrivalen Zehlendorfer Wespen (18 Punkte) auf Platz drei sowie Bundesligaabsteiger TuS Lichterfelde (15) auf Rang vier haben noch berechtigte Hoffnungen auf den Aufstieg.

„Klar wollen wir in dieser Saison die Rückkehr in die 1. Bundesliga schaffen“, gibt auch der sportliche Leiter des TC Blau Weiss, Hendrik Gay, unmissverständlich zu verstehen. Die Enttäuschung der Vorsaison, als man dem Münchner SC den Vortritt lassen musste, ist Geschichte. Allerdings sei die ohnehin blutjunge TC-Truppe nach dem Abgang einiger erfahrener Spieler im Schnitt noch mal ein bisschen jünger geworden. Hinzu kommt, dass die Liga sehr ausgeglichen besetzt ist. „Deshalb muss man Woche für Woche hochkonzentriert sein und sich stets auf den nächsten Gegner fokussieren, damit wir unser Ziel erreichen“, sagt Gay.

Speziell die Derbys seien stets ein „enger Fight“. Und auf genau so ein Spiel dürfen sich die Hockeyfans noch freuen: Am Sonnabend, 14. Oktober, steht für den TC Blau Weiss nicht nur das letzte Spiel der Hinrunde, sondern auch eine richtungsweisende Partie an. Von 12 Uhr an gastiert man auf dem Sportplatz Leonorenstraße am Edenkobener Weg 75 in Lankwitz, um beim dort beheimateten TuS Lichterfelde anzutreten. Mit einem Erfolg könnte Blau Weiss einen Verfolger abschütteln und aus dem Vierkampf um den Aufstieg mit großer Wahrscheinlichkeit einen Dreikampf machen. min

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