5. bis 7. Juli: Infos zu Berufschancen in der Ernährungsindustrie

Berufe mit Geschmack – gerade die Region Berlin-Brandenburg erweist sich als Schlaraffenland: Süßwaren, Kaffee, Erfrischungsgetränke, Fleisch, Backwaren... die Ernährungsindustrie macht auch in Sachen Ausbildung Appetit.

Timm strahlt echte Begeisterung aus, wenn es von seinem zukünftigen Beruf berichtet. Timm ist 22 und wird Müller. Genau genommen wird er Verfahrenstechnologe in der Mühlen- und Futtermittelwirtschaft. Nach dem Abi war für ihn erst einmal Leere angesagt. Wo es beruflich langgehen sollte? „Keine Ahnung.“ In seinem Auslandsjahr in Australien hat er sein Interesse für die Ernährungsbranche entdeckt. „Klingt jetzt irgendwie hochtrabend, aber Gesundheit und Ernährung sind im Leben doch total wichtig.“ Vom Feld bis zur Küche – gejobbt hat er überall. Zurück in Deutschland, hat er sich informiert und erst einmal nicht schlecht gestaunt: „Ich hätte nicht gedacht, wie abwechslungsreich, innovativ und zukunftssicher Berufe in der Ernährungsindustrie sind“, stellt er fest. „Und das Geld stimmt auch.“ „Berufe in der Ernährungsindustrie sind vielseitig und bieten sehr viele Perspektiven", sagt Klaus Jeske, Mitglied der Geschäftsführung der Wirtschaftsvereinigung der Ernährungsindustrie in Berlin und Brandenburg e.V. (WVEB).

Dialogtage 5. bis 7. Juli

Vom 5. bis 7. Juli lädt die Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH zu Dialogtagen mit Vertretern der Branche auf dem Washingtonplatz vor dem Hauptbahnhof ein. „Unser Ziel ist es, die Attraktivität der Ernährungsindustrie stärker in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken“, so Dr. Detmar Leitow, Clustermanager Ernährungswirtschaft der Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH. Als Partner der Dialogtage wird Klaus Jeske das Thema Schule und Wirtschaft am 5. Juli vertreten. Einen ganzen Tag lang können sich Schüler und Lehrer zu Berufsperpektiven in der Ernährungswirtschaft der Hauptstadtregion informieren. Mit dabei sind Arbeitgeber, Auszubildende und Berufsberater aus Handwerkskammer und IHK. Die Aufgaben und Chancen von mehr als 50 Berufsbildern werden in Kurzvorträgen und Diskussionen vorgestellt und machen den hohen Stellenwert der Ernährungswirtschaft deutlich.

„Wir laden alle Interessierten herzlich ein, sich über die Aspekte der regionalen Lebensmittel und das Zukunftsthema Ernährungswirtschaft vor Ort zu informieren“, sagt Dr. Detmar Leitow.

Timm liebt übrigens den Gedanken, aus einem „ehrlichen Lebensmittel, dem Korn vom Feld“ mittels anspruchsvoller Technik einer hochmodernen Mühle Mehl für Hunderttausende Brötchen zu produzieren, die dann vielleicht auch bei ihm auf dem Frühstückstisch landen. sabka

Autor:

Sabine Kalkus aus Weißensee

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