Die Rahmenplanung steht
Konzept für eine geordnete Entwicklung in Heinersdorf erarbeitet

Für das Zentrum des Ortsteils Heinersdorf gibt es jetzt einen Rahmenplan.

Er wurde im Auftrag des Bezirksamts von Fachplanern und mit reger Bürgerbeteiligung erarbeitet. Verkehrsprobleme, unsanierte Gebäude, ungenutzte Baupotenzialflächen und weitere Defizite im Ortskern veranlassten die Pankower Verordneten Anfang 2017, die Aufstellung eines Rahmenplans für Heinersdorf zu beschließen.

Darin sollten Vorschläge einfließen, wie städtebauliche und Verkehrsprobleme gelöst werden könnten. Damit die Planungen aber nicht an den Wünschen der Heinersdorfer vorbei stattfinden, wurden Bürgerwerkstätten durchgeführt. Davon ausgehend konzentrierten sich die Planer auf sogenannte Fokusräume und Schlüsselmaßnahmen. Einer ist die „Neue Mitte“. Dabei handelt es sich um den Bereich um die Kreuzung Blankenburger/Romain-Rolland-Straße. Ein zweiter ist der Ortsteileingang im Bereich Wasserturm/Grundschule/Aidastraße und der dritte Fokusraum ist der Bereich an der Rothenbach-/Romain-Rolland-Straße.

Die vorgeschlagenen Maßnahmen wurden in der letzten Bürgerwerkstatt positiv aufgenommen, berichte Stadtentwicklungsstadtrat Vollrad Kuhn (Bündnis 90/Die Grünen). Es gab aber auch Themen, zu denen es unterschiedliche Auffassung gab. Das betrifft vor allem den Schleichverkehr sowie Fuß- und Radwegeverbindungen.

Während neue Ideen der Planer zu Fuß- und Radwegen von den Bürgern positiv aufgenommen wurden, besteht immer noch keine Einigkeit zum Thema Schleichverkehr. Man habe sich deshalb verständigt, dass mögliche Maßnahmen zur Reduzierung im Rahmenplan erst einmal aufgezeigt werden, so Kuhn. Das Straßen- und Grünflächenamt sowie die Straßenverkehrsbehörde prüfen, welche Maßnahmen umgesetzt werden könnten und werden dann noch einmal mit den Bürgern darüber diskutieren. Inzwischen sind die Ergebnisse der Rahmenplanung dem BVV-Ausschuss für Stadtentwicklung und Grünanlagen vorgestellt worden. Im nächsten Schritt wurde der Entwurf des Rahmenplans den beteiligten Fachabteilungen zur Verfügung gestellt.

„Eine Vorlage zur Beschlussfassung im Bezirksamt und Kenntnisnahme der Bezirksverordnetenversammlung wird vorbereitet“, so Kuhn. Als Abschluss wird eine Ausstellung in der Zukunftswerkstatt Heinersdorf stattfinden.

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