Blicke auf die Umwelt
Die Jugendkunstschule zeigt Naturfotografie von Jugendlichen aus sieben EU-Ländern

Milica Stankovic (links) aus Serbien und Sara Neagu aus Rumänien bereiten Fotos für die Ausstellung zum Workcamp in der Jugendkunstschule vor.
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  • Milica Stankovic (links) aus Serbien und Sara Neagu aus Rumänien bereiten Fotos für die Ausstellung zum Workcamp in der Jugendkunstschule vor.
  • Foto: hari
  • hochgeladen von Harald Ritter

Jugendliche aus sieben europäischen Ländern beschäftigten sich im Bezirk mit Naturfotografie. Die Ergebnisse ihrer Arbeit werden in einer Ausstellung in der Jugendkunstschule gezeigt.

Bei einem Workcamp vom 28. Oktober bis 4. November erlernten die Jugendlichen den professionellen Umgang mit dem Fotoapparat, die geschickte Auswahl von Motiven und die Besonderheiten der Naturfotografie. Zudem blieb Zeit, die deutsche Hauptstadt und Jugendliche aus dem Bezirk kennenzulernen.

„Die Auseinandersetzung mit Umweltthemen finden viele Jugendliche in ganz Europa spannend“, sagt Martin Kleinfelder, Berliner Leiter des Vereins „Roter Baum“, dem Veranstalter des Workcamps.

42 Teilnehmer im Alter von 18 bis 30 Jahren aus Spanien, Italien, Serbien, Bosnien-Herzegowina, Albanien und Rumänien sowie Jugendliche aus Marzahn-Hellersdorf nahmen an der Woche teil. Über Partner des „Roten Baums“ wurden sie eingeladen und im Hostel des Vereins „Urban-Social“ am Blumberger Damm untergebracht.

Täglich unternahmen die Jugendlichen Exkursionen in die Stadt, machten „Foto-Safaris“ durch den Bezirk und beschäftigten sich im Rahmen der Umweltthemen mit den Gärten der Welt und dem Kienberpark. Als Themenfelder waren Wasser, Verkehr, Landwirtschaft und Ernährung, Umweltzerstörung sowie Landschaft vorgegeben. Partner war hier das Umweltbildungszentrum der Grün Berlin GmbH am Wuhleteich im Kienbergpark. Diese hat auch regelmäßige Angebote zur Naturfotografie.

38 Motive wählten die Jugendlichen am Ende für die Ausstellung in der Jugendkunstschule aus. Diese wurden großformatig ausgedruckt und mit kleinformatigen Fotografien aus der Heimat der Jugendlichen aufgeblockt. „Da kommen für den Betrachter unterschiedliche Welten zusammen, die aber irgendwie zusammengehören“, sagte Campteilnehmerin Molise Montenero aus Italien.

Die Ausstellung ist Mo-Fr von 10 bis 14 Uhr bis zum 26. November in der Jugendkunstschule, Kummerower Ring 44, zu sehen. Anschließend soll sie m Kunsthaus Flora gezeigt werden.

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