14 Menschen können künftig betreut werden
Richtfest für Caritas-Hospiz gefeiert

Viele Reinickendorfer kamen zum Richtfest nach Hermsdorf.
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  • Viele Reinickendorfer kamen zum Richtfest nach Hermsdorf.
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Das Richtfest für das künftige Caritas-Hospiz am Dominikus-Krankenhaus, Kurhausstraße 30, ist am 30. August gefeiert worden.

Der Bezirk hat sich bereits viele Jahre um die Ansiedlung eines Hospizes in Reinickendorf bemüht. Die Errichtung einer solchen Einrichtung auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Hermsdorf war vor Jahren gescheitert. Dort entstehen jetzt Wohnungen.

Weiterhin vermissten Bürger und Politik ein Hospiz im Nordbezirk. In der Bezirksverordentenversammlung setzten sich CDU und Bündnisgrüne für eine Palliativeinrichtung ein. Sowohl Bürgermeister Frank Balzer (CDU) als auch Gesundheits- und Sozialstadtrat Uwe Brockhausen (SPD) versuchten, Betreiber in Reinickendorf zu gewinnen. Der Durchbruch gelang im Sommer 2017 bei einem Gespräch zwischen Balzer und dem damaligen Geschäftsführer der Caritas Berlin, Helmut Vollmar.

Jetzt setzt der heutige Geschäftsführer der Caritas Krankenhilfe Berlin und des Dominikus-Krankenhauses Berlin-Hermsdorf, Thilo Spychalski, die konkreten Pläne für das zweite katholische Hospiz im Erzbistum Berlin um. Ein Hospiz für 14 Personen soll auf dem Gelände des Dominikus-Krankenhauses in Hermsdorf entstehen.

Gesellschaftliche Auseinandersetzung
mit dem Sterben, Tod und Trauer

Bürgermeister Balzer: „Ich begrüße das Engagement des erfahrenen Trägers, in Hermsdorf ein umfangreiches Hilfe- und Betreuungsangebot für Menschen am Ende ihres Lebensweges und ihren Angehörigen zu etablieren. Mit dieser Einrichtung wird das Ziel verfolgt, die persönliche und gesellschaftliche Auseinandersetzung mit Sterben, Tod und Trauer zu fördern und in unser aller Leben zu integrieren. Durch die Beteiligung ehrenamtlicher Helfer wird eine aktive bürgerschaftliche Einbindung in unserem Bezirk zusätzlich gefördert.“

Der Neubau bezieht das denkmalgeschützte Katharinenhaus des Dominikus-Krankenhauses für die Betreuung von 14 Bewohnern ein. Bei dem Anbau handelt es sich um ein zweigeschossiges Gebäude. Pro Etage befinden sich sieben Einzelzimmer für Patienten und je eines für die Unterbringung von Angehörigen. Um den Anbau zu realisieren, wurde der ehemalige Küchentrakt des Hauses abgerissen. Bauherr ist die Caritas Krankenhilfe Berlin, Architekt ist das Büro Stark + Stilb Architekten. Das Hospiz wird voraussichtlich im Mai 2020 eröffnet. Die Kosten betragen rund 5,1 Millionen Euro.

Viele Reinickendorfer kamen zum Richtfest nach Hermsdorf.
Schwester Damiana, Caritas-Geschäftsführer Thilo Spychalski, Diözesan-Caritasdirektorin Prof. Ulrike Kostka und Bürgermeister Fank Balzer beim Richtfest.
Autor:

Christian Schindler aus Reinickendorf

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