"Wie helfen uns wie in einer Familie"
Carina Liebschner trommelt bei den „Sambakids“ und bietet Lernhilfe an

Carina Liebschner schloss sich als 14-Jährige den Sambakids an.
  • Carina Liebschner schloss sich als 14-Jährige den Sambakids an.
  • Foto: Sternenfischer/ Reginald Gramatté
  • hochgeladen von Philipp Hartmann

Die „Sambakids“ sind eine Köpenicker Kinder- und Jugendband, die brasilianische Samba-Atmosphäre auf die Bühne bringt. Carina Liebschner ist seit fast sieben Jahren dabei. Heute unterstützt sie die Leiter Lisa und Max Bierbaum. Vor den Proben bietet sie außerdem einen Lernhilfekurs an, hauptsächlich für Mathe.

Das Sternenfischer-Freiwilligenzentrum hat sie für ihr soziales Engagement im Januar zum „Stern des Monats“ gekürt. „Die Energie, die Spielfreude, der Gemeinschaftssinn – das alles hat mein Herz gepackt“, sagt Liebschner, die als 14-Jährige zu den Sambakids kam. „Ein Schulfreund wusste, dass ich musikalisch bin und hatte mich zu einer Probe mitgenommen. Seitdem kann ich mir mein Leben ohne Sambakids nicht mehr vorstellen“, erzählt sie. „Ich war ein sehr schüchternes Kind, das hat sich bei den Sambakids ganz schnell geändert. Bei den Auftritten muss man Präsenz zeigen, selbstbewusst sein. Es ist aber nicht schlimm, wenn man mal Fehler macht. Die gehören zum Lernprozess dazu.“

Bei ihrem ersten Auftritt wollte sie eigentlich nur zuschauen, doch der Chef drückte ihr einen sogenannten Rocar-Shaker in die Hand, mit dem sie mitspielen musste. „Der Shaker ist ein kleines Instrument, das mit einer bestimmten Technik geschüttelt wird. Man sieht ihn oft beim Karneval in Rio. Mittlerweile spiele ich die Surdo, das ist eine sehr große Trommel, auch ein brasilianisches Instrument. Da habe ich bei unseren Auftritten ziemlich schwer zu tragen“, erklärt Carina Liebschner.

Bei der wöchentlichen Probe, vor Auftritten auch häufiger, werden nur Stücke gespielt, die eigens für die Sambakids geschrieben wurden. Den Stil beschreibt die Musikerin so: „Das ist kein Samba, wie er in Brasilien gespielt wird, sondern wilder und ausgefallener. Wir nennen es Trash Punk Samba.“ Der Spaß stehe stets im Vordergrund. Die jüngsten Sambakids sind acht Jahre alt. Außerdem gibt es einen Vorkurs für Sechs- bis Siebenjährige. Liebschner hilft sowohl bei den Proben als auch den Kindern bei Hausaufgaben. „Auch das macht die Sambakids aus, dass wir uns helfen wie in einer Familie.“ Diese Familie sei für sie wie ein zweites Zuhause.

Wer mehr über die Sambakids erfahren möchte, kann die Internetseite www.samba-kids.de besuchen. Kontakt unter sambakids@gmx.de oder Telefon 65 07 52 97.

Autor:

Philipp Hartmann aus Köpenick

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