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211 791 Treptow-Köpenicker sind wahlberechtigt

Wo: Rathaus Köpenick, Alt-Köpenick 21, 12555 Berlin auf Karte anzeigen
Im Briefwahllokal kann bereits abgestimmt werden.
Im Briefwahllokal kann bereits abgestimmt werden. (Foto: Ralf Drescher)

Treptow-Köpenick. Am 18. September wird in Berlin und damit auch in Treptow-Köpenick, gewählt. In diesem Jahr könnten theoretisch im Bezirk 211 791 Wähler in die 119 Wahllokale eilen.

Seit der letzten Wahl zum Abgeordnetenhaus und den Beszirksverordnetenversammlungen im Jahr 2011 hat die Zahl der Wahlberechtigten im Bezirk um rund 10 000 zugenommen. In diesem Jahr können sich auch 6111 EU-Bürger und 3261 Jugendliche ab 16 Jahren an den Wahlen zur Bezirksverordnetenversammlung beteiligen.

Auf den Wahlscheinen für die BVV tauchen zehn Parteien auf. Neben den bereits im Abgeordnetenhaus vertretenen SPD, CDU, Bündnis 90/Grüne, Die Linke und Piraten auch die rechtsextreme NPD, sowie Alternative für Deutschland und Bürgerbewegung pro Deutschland. Ebenfalls dabei sind die FDP sowie die Partei für Arbeit, Rechtsstaat, Tierschutz und Eliteförderung. Auf den Wahlzetteln zur Abgeordnetenhauswahl finden die Bürger je nach Wahlkreis sieben bis neun Parteien, im Wahlkreis 5 gibt es noch einen Einzelbewerber.

Bis Mitte August sollten eigentlich alle Wahlberechtigten ihre Benachrichtigungen bekommen haben. Wer jetzt noch per Briefwahl teilnehmen möchte, muss sich sputen. Am besten, er geht persönlich ins Briefwahllokal im Rathaus Köpenick, Alt-Köpenick 21, Raum 71. Dort kann man Briefwahlunterlagen beantragen und auch sofort wählen. Geöffnet ist montags von 8 bis 15 Uhr, dienstags und donnerstags von 11 bis 18 Uhr und mittwochs und freitags von 8 bis 13 Uhr. Wer die Unterlagen zu Hause ausfüllen möchte, sollte dafür sorgen, dass sie spätestens drei Tage vor der Wahl im Briefkasten sind.

Rund die Hälfte der 119 Wahllokale im Bezirk ist barrierefrei. „Es ist eine Herausforderung, genügend geeignete Wahllokale zu finden. Schulen fallen immer wieder mal wegen Bauarbeiten aus“, sagt Bezirkswahlleiterin Sabine Bimböse.

Im Jahr 2011 lag die Wahlbeteiligung im Bezirk bei 60,9 Prozent. RD

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