3360 Flüchtlinge im Bezirk

Treptow-Köpenick. Der Bezirk hat erstmals genaue Zahlen zu Flüchtlingen veröffentlicht. Ende Mai lebten in 14 Gemeinschafts- und Notunterkünften 3360 Menschen.

Eine gleichmäßige Verteilung, wie von Kritikern der Flüchtlingsunterbringung gefordert, ist jedoch nicht möglich. Nicht in allen Ortsteilen stehen geeignete, in kommunalem Besitz befindliche Grundstücke oder Immobilien zur Verfügung.

In Alt-Treptow beträgt der Flüchtlingsanteil 1,06 Prozent, hier kommen auf 11 500 Einwohner 122 Flüchtlinge. In Johannisthal leben 18 680 Einwohner, auf sie kommen 550 Flüchtlinge, das entspricht einem Anteil von 2,94 Prozent. In Niederschöneweide kommen auf 10 706 Einwohner 250 Flüchtlinge, das sind 2,34 Prozent. In Adlershof ist der Anteil etwas höher. Hier leben neben den 16 530 Einwohnern auch 560 Flüchtlinge, das sind 3,39 Prozent. Auf Altglienicke mit seinen 26 203 Einwohnern entfallen derzeit 634 Flüchtlinge (2,42 Prozent). Wenn mit der Fertigstellung der Container am Bahnweg Ende Juli – da gibt es Anwohnerproteste – weitere 500 Flüchtlinge dazu kommen, steigt der Anteil auf 4,33 Prozent. In Grünau leben bei 5714 Anwohnern 138 Flüchtlinge, das sind 2,42 Prozent. Im Ortsteil Köpenick sind bei 62 074 Einwohnern 1124 Flüchtlinge untergebracht, das entspricht 1,81 Prozent. Auf die 17 868 Bewohner von Friedrichshagen kommen 150 Flüchtlinge, das entspricht einer Quote von 0,84 Prozent. Und in Rahnsdorf sind bei 9086 Einwohnern 149 Flüchtlinge untergebracht, das entspricht 1,64 Prozent.

In Plänterwald, Baumschulenweg, Oberschöneweide, Bohnsdorf, Schmöckwitz und Müggelheim leben keine Geflüchteten in Sammelunterkünften. RD

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