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Anwohner feiern 23. Kietzer Sommer
Kleines Volksfest im Köpenicker Fischerkietz

Straßenkunst auf dem Kietzer Sommer.
Straßenkunst auf dem Kietzer Sommer. (Foto: Ralf Drescher)

Der Kietzer Sommer, kleiner Bruder des Köpenicker Sommers, feiert am 16. Juni bereits seine 23. Auflage.
Wobei, so klein ist das von Anwohnern organisierte und Freunden unterstützte Volksfest in der früheren Fischersiedlung Kietz nicht. Das Gedrängel in der Gasse am Frauentog ist kaum weniger dicht als in der nahen Köpenicker Altstadt. Und gefeiert wird nicht nur auf der Straße, mehrere Anwohner öffnen ihre Tore und Höfe und bieten dort Kleinkunstvorstellungen und Kunstgewerbe an. Kommerz steht im Kietz erst an dritter Stelle, fast alle Mitmachangebote für Kinder sind kostenlos. Als Moderator auf der Hauptbühne konnte in diesem Jahr P.R. Kantate (Görli, Görli) gewonnen werden. Auf der Bühne erfreuen unter anderem „Snörp“ (13.15 Uhr), „Tapper Glue“ (15.15 Uhr) und „Don Kortisone“ (17.15 Uhr) die Besucher. Auf der Floßbühne am Ende der Breiten Gasse warten unter anderem „Blütenbenno“ (12.45 Uhr) und „Ellis Enkel“ (15.45 Uhr) auf. Auf der Straße zeigt Wolfgang Ramisch seine Skulpturen, die mit der Kettensäge gefertigt werden, Eberhard dreht fleißig seinen Leierkasten und der Mellowpark baut eine Halfpipe auf. Auf dem Hof von Kietz 18 zeigen die Sportler des SV Empor Köpenick ihr Können, und auf dem Hof Kietz 24 warten auf der kleinen Theaterbühne die Märchenelfe Anja (15 Uhr) und die Theatergruppe „Buntehund“ (16.15 Uhr) auf Publikum.
Gefeiert wird am 16. Juni von 11 bis 23 Uhr. Der ganze Festbereich ist Fußgängerzone, Autos müssen draußen bleiben und Fahrräder können höchstens geschoben werden.

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