ILA Berlin: Luftfahrtschau wird verkürzt

Militärisches Fluggerät wie diese Transportmaschine ziehen das Publikum an. | Foto: Ralf Drescher
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Treptow-Köpenick. In rund zwei Monaten geht es bei Schönefeld vor den Toren Berlins wieder hoch her. Vom 1. bis 4. Juni findet die Internationale Luftfahrtausstellung (ILA) Berlin statt.

Erstmals wurde das offizielle Messeprogramm gestrafft – sprich gekürzt. Während die ersten beiden Messetage Fachbesuchern beziehungsweise Luftfahrtfans mit teurem Fachbesucherticket vorbehalten sind, sind der 3. und 4. Juni als Publikumstage ausgewiesen. Auch in diesem Jahr ist die Bundeswehr wieder größter Einzelaussteller. „Die Streitkräfte nutzen die ILA 2016, um die Bundeswehr als hochtechnologische Armee und attraktiver Arbeitgeber zu präsentieren“, teilt das Pressezentrum der Bundeswehr mit. Auch in diesem Jahr sind Kampfflugzeuge wie Eurofighter und Tornado, der militärische Airbus A 400M und zahlreiche Hubschrauber am Boden und in der Luft zu sehen.

Die letzte ILA fand im Mai 2014 statt. Damals strömten rund 227 000 Besucher auf das neue Veranstaltungsgelände am Rand des Flughafens Schönefeld. Eine erste Luftfahrtausstellung gab es bereits 1909 in Frankfurt am Main, damals wurden überwiegend Luftschiffe und Ballone gezeigt. Bereits 1912 bei der Allgemeinen Luftfahrtzeug-Ausstellung am Berliner Zoo waren Flugzeuge in der Überzahl, auch die Ausstellungen 1928 und 1932 fanden in Berlin statt. Nach dem 2. Weltkrieg fanden die Luftfahrtausstellungen ab 1957 in Hannover statt. Seit 1992 ist die ILA am Standort Schönefeld untergebracht.

Tickets für Privatbesucher kosten in diesem Jahr 22 Euro, sie sind bereits jetzt im Onlineshop erhältlich. RD

Zusätzliche Informationen gibt es auf der Homepage www.ila-berlin.de.
Militärisches Fluggerät wie diese Transportmaschine ziehen das Publikum an. | Foto: Ralf Drescher
Der Airbus A-400M wird vor allem für die NATO gebaut. | Foto: Ralf Drescher
Autor:

Ralf Drescher aus Lichtenberg

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