Gewerkschaft lenkt ein
IG Metall verspricht ein Drittel preisgünstige Wohnungen

Gebäudedenkmal. das IG Metall-Haus.
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Die Neubaupläne der IG Metall an ihrer Berliner Repräsentanz in der Alten Jakobstraße werden auch einen Anteil an preisreduzierten Wohnungsbau beinhalten.

Nach Angaben von Baustadtrat Florian Schmidt (Bündnis90/Grüne) habe sich die Gewerkschaft, beziehungsweise ihre Immobiliengesellschaft IGEMET inzwischen bereits erklärt, ein Drittel der geplanten 24 Appartements, also acht, zum Quadratmeterpreis um die 6,50 Euro nettokalt anzubieten.

Ursprünglich sollten alle Wohnungen zehn Euro pro Quadratmeter kosten. Unter diesem Preis seien sie nicht wirtschaftlich zu errichten, erklärte IGEMET-Geschäftsführer Stephan Achenbach.

Im Stadtplanungsausschuss wurde ihm allerdings entgegengehalten, dass jedem Investor diese Auflage abverlangt wurde. Schon bei der Sitzung skizzierten einige Bezirksverordnete einen möglichen Kompromiss. Wenn rund 30 Prozent für 6,50 Euro angeboten werden, könnte die Gewerkschaft bei anderen Wohnungen ja mehr als zehn Euro verlangen. In diese Richtung scheint es jetzt zu gehen.

Der Wohnungsbau ist auch gar nicht das Hauptanliegen der IG Metall. Sie will ihren Hauptstadtstandort zwischen Alter Jakob-, Linden- und Neuenburger Straße vor allem um Büro- und Gewerbeflächen erweitern. Mehr als zwei Drittel des Bauvolumens sind dafür vorgesehen. Die zwei Dutzend Wohnungen resultieren aus entsprechenden Vorgaben des Sanierungsgebiets Südliche Friedrichstadt. Zu ihm gehört auch das Gewerkschaftsgrundstück.

Autor:

Thomas Frey aus Friedrichshain

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