Taser beendet häusliche Gewalt
Polizist setzt Elektroschocker ein

Mit Hilfe eines sogenannten Tasers, wurde am 11. März ein Mann von der Polizei überwältigt.

Er soll in einer Wohnung an der Adalbertstraße seine Lebensgefährtin angegriffen und mit einem Messer am Oberschenkel verletzt haben.

Den alarmierten Beamten stand er mit zwei Messern gegenüber. Sie forderten ihn zunächst, auch unter Androhung von Schusswaffengebrauch, auf, die Waffen wegzulegen. Als der Mann die Hand mit einem Messer hob, löste ein Polizist den Taser aus. Der Angreifer wurde danach vorläufig festgenommen und zur psychiatrischen Beobachtung in ein Krankenhaus gebracht. Auch seine Lebensgefährtin musste in der Klinik behandelt werden.

Wie bei jedem Taser-Einsatz wird auch in diesem Fall seine Zulässigkeit von einem Fachkommissariat des Landeskriminalamtes geprüft. Lob für das Vorgehen der Kollegen gab es von der Gewerkschaft der Polizei. "Es verdient großen Respekt, dass sie in einer absoluten Ausnahmesituation besonnen reagiert haben", erklärte Sprecher Benjamin Jendro. Gerade dieses Beispiel zeige, dass durch den Taser weitaus schlimmere Folgen verhindert werden können.Deshalb sollte er endlich im Gesetz zum unmittelbaren Zwang als zusätzliches Hilfsmittel eingestuft werden.

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