UNSER SPIELTIPP
„Hexenhaus“ – Knusper, knusper, knäuschen: Pfefferkuchen als Köder

Im "Hexenhaus" gelten jetzt neue Spielregeln.
  • Im "Hexenhaus" gelten jetzt neue Spielregeln.
  • Foto: Foto: L.U. Dikus
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Im Märchen der Gebrüder Grimm ist die Hexe ja eine ganz böse Frau, die den armen Hänsel verschmausen möchte. Im Legespiel „Hexenhaus“ dagegen will sie sich bloß der frechen Besucher erwehren, die es auf die Pfefferkuchen ihres Hauses abgesehen haben.

Bei den Besuchern handelt es sich durchweg um Märchenwesen. Von Aschenputtel über die sieben Zwerge, den Froschkönig und Peter Pan bis hin zu Rumpelstilzchen und vielen anderen mehr, sie alle haben so ihre Vorlieben. Während manchen allerdings zwei verschiedene Pfefferkuchen genügen, braucht es für andere mehr, zum Teil sogar gleich sechs von einer Sorte, um sie einfangen zu können.

Je aufwändiger es ist, die gewünschte Menge an Pfefferkuchen zu backen, desto größer aber auch die Anzahl an Siegpunkten, die ebenfalls auf der Karte des jeweiligen Märchenwesens vermerkt ist. Ein Problem ergibt sich allerdings daraus, dass jede Hexe nur maximal zehn Pfefferkuchen vorrätig halten darf. Auch besteht die Gefahr, dass eine Konkurrentin ausgerechnet das Märchenwesen an ihre Pforte lockt, auf das man es selbst gerade abgesehen hat. Zum Backen legt man zufällig gezogene Plättchen in Art von Domino-Spielsteinen auf den Plan des eigenen Hexenhauses oder dort schon abgelegte Plättchen und nimmt sich Pfefferkuchen der dadurch verdeckten Sorten aus dem allgemeinen Vorrat. Auf diese Weise kommt man auch an Treppen, die für den Abschluss eines Stockwerks benötigt werden.

Für jedes fertige Stockwerk darf man sich eine Belohnungskarte aussuchen, die am Ende der Partie Zusatzpunkte bringt. Und als Belohnung für das Einfangen eines Märchenwesens gibt es ein Joker-Plättchen, mit dessen sofortigem Einsatz sich vielleicht noch genug Gebäck für einen weiteren Fang produzieren lässt.

„Hexenhaus“ ist ein Spiel für die ganze Familie, bei dem sich niemand über- oder unterfordert zu fühlen braucht. Es verzichtet auf direkte Konfrontation, verschafft immer wieder kleine Erfolgserlebnisse und bleibt bis zuletzt spannend. Kein Märchen!

„Hexenhaus“ von Phil Walker-Harding; Lookout Spiele; für zwei bis vier Teilnehmer ab acht Jahren; Spieldauer: etwa 35 Minuten; Preis: circa 32 Euro.

Autor:

L.U. Dikus aus Kreuzberg

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