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„Noch mal!“ ... der Wiederholungszwang ist programmiert

„Noch mal!“ von Inka und Markus Brand sorgt für kniffligen Spielspaß.
„Noch mal!“ von Inka und Markus Brand sorgt für kniffligen Spielspaß. (Foto: L.U. Dikus)

Ein Titel, der Programm ist, gibt er doch exakt wieder, was nach fast jeder Partie zu hören ist: „Noch mal!“ Oder was sich selber sofort vornimmt, wer in der Solo-Variante ein allzu mickriges Punktergebnis eingefahren hat.

Drei Farb- und drei Zahlenwürfel stecken den Handlungshorizont ab. Dieser beschränkt sich sogar auf fünf Farben und die Zahlen von 1 bis 5. Die jeweils sechste Seite fungiert stattdessen als Joker.Kombinationen aus Farbe und Zahl geben vor, welche Kästchen jeder Teilnehmer auf seinem Blatt ankreuzen darf. Doch aus dem Vollen schöpfen darf nur der gerade aktive Spieler. Alle anderen müssen sich mit den vier von ihm verschmähten Würfeln begnügen, was selten als Vergnügen empfunden wird und sogar Anlass geben kann zu passen, wenn der Vorrat an Jokern bedrohlich dahinschmilzt.

Denn beim Ankreuzen wollen ein paar lästige Vorgaben berücksichtigt werden. So müssen außer in der mittleren Spalte neue Kreuze angrenzend zu bereits vorhandenen und in einem einzigen Block der gewählten Farbe gesetzt werden. Auch ist nicht erlaubt, auf Kreuze zu verzichten. Immerhin braucht ein Farbblock nicht in einem Wurf komplett gefüllt zu werden.

Wer als erster eine Spalte geschafft hat, kassiert dafür mehr Punkte als später Kommende, und je weiter am Rand, desto mehr. Ebenso verhält es sich mit der Markierung sämtlicher Felder einer Farbe, wobei die Partie endet, sobald ein Spieler seine zweite Farbe komplettiert hat. Dann gibt es noch Punkte für nicht verbrauchte Joker und Abzüge für nicht angekreuzte Kästchen mit einem Sternchen darauf.

Je kleiner die Runde, desto seltener ist man auf Joker angewiesen, weil man ja selbst entsprechend häufiger würfeln darf. Wer allein zu Werke geht, muss deshalb mit je zwei Würfeln und einer festen Anzahl Würfen auskommen. Wegen des großen Anklangs hat der Verlag zunächst einen Spielblock und dann gleich noch mal zwei Ersatzblöcke mit jeweils anderer Verteilung der Farbfelder und Sterne nachgeschoben.

„Noch mal!“ von Inka und Markus Brand; Schmidt Spiele; ein bis sechs Teilnehmer ab acht Jahren; Spieldauer: etwa 20 Minuten; Preise: circa zwölf Euro bzw. fünf Euro für Extrablöcke.

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