Einblick in die Medien
Wie man Kiezreporter wird – Angebot für Freizeitjournalisten in der Kiezspinne

Tina Messerschmidt vom Stadtteilzentrum Lichtenberg Nord hat das Projekt Kiezreporter*innen-Uni mitorganisiert. Es richtet sich an alle interessierten Leute.
  • Tina Messerschmidt vom Stadtteilzentrum Lichtenberg Nord hat das Projekt Kiezreporter*innen-Uni mitorganisiert. Es richtet sich an alle interessierten Leute.
  • Foto: Stadtteilzentrum Lichtenberg Nord
  • hochgeladen von Berit Müller

„Kiezreporter*innen-Uni“ heißt ein Angebot für interessierte Leute, die wissen wollen, wie guter Lokaljournalismus funktioniert – und sich selbst darin ausprobieren möchten. Ort ist das Nachbarschafthaus Orangerie in der Schulze-Boysen-Straße 38.

Lichtenbergerinnen und Lichtenberger, die erfahren wollen, was einen Kiezreporter ausmacht, können sich für das Programm anmelden. Für die Teilnehmer gibt es innerhalb einer Woche diverse Vorträge und Workshops zu den unterschiedlichsten journalistischen Themen. Profis bringen ihnen bei, eigene Beiträge zu schreiben und zu fotografieren. Es geht darum, relevante lokale Themen aufzuspüren, diskriminierungsfrei zu formulieren und Geschichten in Bildern zu erzählen. Außerdem werden im Laufe der Woche eigene Artikel erarbeitet, die in der Zeitung „KiezBlick“ erscheinen.

Als Dozentinnen und Dozenten mit von der Partie sind der freie Journalist für den Tagesspiegel Robert Klages, die Redakteurin für den Bezirk bei der Berliner Woche Josephine Macfoy, die Referentin von Leidmedien.de Judyta Smykowski und die freiberufliche Fotografin Schore Mehrdju.

Interkulturell und für alle Generationen

Ziel des Projektes ist es, Lichtenberger zu ermutigen, über Lokales zu schreiben, die Themen in Form zu bringen und dabei ohne Klischees zu formulieren. Das Seminar Kiezreporter*innen-Uni ist ein interkulturelles, inklusives und generationsübergreifendes Projekt. Wer mitmachen möchte, sollte sich auf Deutsch verständigen können (Niveau: Stufe B1). Die Räume in der Kiezspinne verfügen über einen ebenerdigen Zugang, einen Fahrstuhl und behindertengerechte Toiletten. Teilnehmer jeden Alters sind willkommen.

Veranstaltungszeitraum ist Montag bis Freitag, 22. bis 26. Juli, täglich von 10 bis 16 Uhr. Für das leibliche Wohl ist während der Programmwoche gesorgt. Die Veranstalter bitten für das Mittagessen um eine einmalige Selbstbeteiligung in Höhe von fünf Euro.

Das Projekt findet im Rahmen der „Interkulturellen Öffnung im Stadtteilzentrum Nachbarschaftshaus Orangerie“ statt und wird aus dem Förderungsbetrag der Lotterie „PS-Sparen & Gewinnen“ der Berliner Sparkasse finanziert. Die Kiezreporter*innen-Uni ist ein Projekt des Vereins Kiezspinne FAS und des Stadtteilzentrums Lichtenberg Nord in Kooperation mit der Mitarbeiterin der Bezirksbeauftragten für Menschen mit Behinderung, Annika Möller.

Um Anmeldung bis zum 14. Juli wird gebeten, und zwar über das Anmeldeformular auf der Webseite des Stadtteilzentrums Lichtenberg Nord: www.stz-lichtenbergnord.de.

Autor:

Berit Müller aus Lichtenberg

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