Achterbahn-Unfall
Unglück auf dem Weihnachtsmarkt Landsberger Allee

Am gestrigen Abend kam es zu einem Unglück auf dem Berliner Weihnachtsmarkt in Lichtenberg.
  • Am gestrigen Abend kam es zu einem Unglück auf dem Berliner Weihnachtsmarkt in Lichtenberg.
  • Foto: Marcel Adler
  • hochgeladen von Marcel Adler

BERLIN - Am Samstagabend kam es im laufenden Betrieb des Berliner Weihnachtsmarktes an der Landsberger Allee zu einem schweren Unfall mit Todesfolge. Der Markt wurde von der Polizei vorzeitig geräumt. Update: Inzwischen sind weitere Details zum Unglück bekannt geworden.

Wie die Berliner Feuerwehr mitteilte, war diese seit 19.14 Uhr an der Landsberger Allee am Samstagabend, 23.11.2019, im Einsatz. "Hier kam es an einer Achterbahn zu einem Ereignis. Dabei wurde ein Mensch tödlich verletzt (…)", so die Feuerwehr zunächst auf Twitter. Konkret wurde während dem laufenden Betrieb ein Mann von einem Achterbahn-Waggon überrollt und darunter eingeklemmt. Der Notarzt versuchte den Verunglückten noch zu reanimieren - ohne Erfolg. Der Mann verstarb noch vor Ort. 

Feuerwehr-Sprecher Jens-Peter Wilke sagte am gestrigen Abend weiter, dass es sich bei dem Opfer wahrscheinlich um einen Mitarbeiter der Achterbahn handelte. Die vier Menschen, die in dem Waggon saßen, würden psychologisch betreut werden. Auch Zeugen des Unfalls bekamen Seelsorger angeboten. Der Weihnachtsmarkt wurde durch die Polizei geräumt und vorzeitig geschlossen. Laut Feuerwehr wurde der Einsatz um 21.45 Uhr beendet.

Die Polizei twitterte am späten Samstagabend außerdem: "Eine Person ist verstorben. Aus Gründen der Pietät bitten wir darum, sich nicht an Spekulationen zu beteiligen. Derzeit gehen wir nicht von einer Straftat aus. Die Ermittlungen unserer Kolleg. der örtlichen Kripo dauern an."

Update: 

Am Sonntagnachmittag wurde bekannt, dass sich der verunglückte Mann vermutlich das Leben nehmen wollte. Eine Sprecherin der Polizei sagte dem rbb, dass es "sehr viele Anhaltspunkte" gäbe, dass es sich bei dem Unfall um einen Suizid handele. Es liegen laut der Sprecherin derzeit für die Ermittler keine Hinweise über Fremdverschulden vor. Auch deuteten die bisherigen Zeugenaussagen nicht darauf hin, dass der Mann "unglücklich gestolpert" sein könnte.

Der Betrieb der Achterbahn bleibt vorläufig eingestellt (letzter Stand 27.11.2019).

Der Betrieb der Achterbahn wurde inzwischen wieder aufgenommen (Stand 30.11.2019). 

Sind Sie depressiv oder haben Gedanken sich das Leben zu nehmen? Hilfe - auch anonym - erhalten Sie kostenlos und rund um die Uhr bei der Telefonseelsorge unter den Rufnummern: 0800 / 111 0 111 und 0800 / 111 0 222

Autor:

Marcel Adler aus Friedrichshain

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