Eine Lösung für das Rockhaus

Dirk Kümmele hat das Rockhaus für rund 250 Bands aufgebaut.
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  • hochgeladen von Josephine Macfoy

Für das sogenannte Rockhaus mit 160 Proberäumen in der Buchberger Straße 6 hat die Senatsverwaltung für Kultur und Europa gemeinsam mit dem privaten Eigentümer und den Nutzern eine Lösung gefunden. Das gab Kultursenator Klaus Lederer (Die Linke) am 23. Mai im Abgeordnetenhaus bekannt.

Die Senatsverwaltung hatte den Musikerinnen und Musikern ein mit dem Eigentümer verhandeltes Angebot unterbreitet, das den Weiterbetrieb des Hauses möglich macht. Danach soll die gemeinnützige GSE GmbH als Generalmieter im Auftrag des Landes Berlin und mit Unterstützung des Musicboards Berlin das Haus anmieten und die Proberäume untervermieten.

Der Vorschlag habe große Zustimmung gefunden, teilt die Senatsverwaltung mit. Die Nutzer hätten darum gebeten, die Verhandlungen zum Abschluss zu bringen. Es sei nun davon auszugehen, dass ein nahtloser Übergang zum 1. Juli dieses Jahres möglich ist und der vorherige Mieter des Hauses aus seinen Verpflichtungen entlassen wird.

„Ich bin sehr froh, dass es gelungen ist, eines der größten Berliner Probehäuser zu erhalten“, kommentiert Lichtenbergs Bürgermeister Michael Grunst (Die Linke). „Das Rockhaus ist ein Gewinn für die Kulturszene in Lichtenberg und weit darüber hinaus.“ Ursprünglich war den Musikern zum 30. Juni 2019 gekündigt worden. Sie müssen nun allerdings mit Mieterhöhungen rechnen.

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