Wichtiger Schritt für Alte Mälzerei
Aussicht auf Fördergelder in Millionenhöhe

Die Lichtenrader dürfen sich auf einen vielfältigen Kulturstandort freuen. In der Alten Mälzerei fällt dieses Jahr der Startschuss.
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Ab dem Sommer soll die Alte Mälzerei nach jahrzehntelangem Leerstand wieder sinnvoll genutzt werden. Nun gibt es eine weitere positive Nachricht.

So hat das Bezirksamt beschlossen, für die Errichtung eines integrierten Bildungs- und Kulturstandorts im Gebäude eine Fläche von knapp 3100 Quadratmetern für einen Zeitraum von 15 Jahren frühestens ab 1. Juli 2019 anzumieten. Durch die gute Zusammenarbeit mit dem Eigentümer UTB Projektmanagement GmbH verfügt der Bezirk über die Option, diesen Mietvertrag danach dreimal um je fünf Jahre zu verlängern.

„Der Beschluss gilt vorbehaltlich der Zustimmung der Senatsverwaltung für Finanzen, des Hauptausschusses des Abgeordnetenhauses sowie der Gewährung von Fördermitteln in ausreichender Höhe“, teilt Kulturstadträtin Jutta Kaddatz (CDU) mit. Haupt- und Kulturausschuss der BVV werden darüber am 7. Februar in einer gemeinsamen Sitzung beraten und den Beschluss vermutlich in der Sitzung am 20. Februar durch die BVV bestätigen lassen. Für 2019 wurden für den Standort, der in Zukunft unter anderem Volkshochschule, Musikschule, Stadtteilbibliothek und ein Experimentarium für das Kinder- und Jugendmuseum enthalten wird, bereits 2,2 Millionen Euro an Fördermitteln beantragt. Deren Bewilligung aus dem Förderprogramm Aktives Zentrum Lichtenrade sei in Absprache mit der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen bereits in Aussicht gestellt worden.

Das Bezirksamt verspricht sich von der Alten Mälzerei „sozialpolitische Impulse in einer zunehmend problematischen Bezirksregion“. Durch ein „attraktives, vielfältiges, niedrigschwelliges und für alle Bevölkerungsschichten offenes Angebot“ sollen die Bildung gemischter Publikumsströme und der Austausch gefördert werden. „Dies ist ein nahezu historischer Moment, da erstmals seit Bestehen des Bezirks Tempelhof-Schöneberg eine neue bezirkliche Einrichtung gegründet wird. Damit entsteht ein Standort in achtbarer Dimension mit qualitativ hervorragendem Kultur- und Bildungsangebot“, lobt Christian Zander. Der CDU-Verordnete sieht darin „einen erheblichen Gewinn für Lichtenrade“.

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