Stillstand am Ferdinandmarkt?
Die Linke will Veränderungen am Kranoldplatz verhindern

Der Ferdinandmarkt soll so bleiben, wie er ist. Die Linksfraktion hat in der Bezirksverordnetenversammlung den Antrag gestellt, dass das Bezirksamt den Umbauplänen des Investors die Genehmigung nicht erteilen soll.
  • Der Ferdinandmarkt soll so bleiben, wie er ist. Die Linksfraktion hat in der Bezirksverordnetenversammlung den Antrag gestellt, dass das Bezirksamt den Umbauplänen des Investors die Genehmigung nicht erteilen soll.
  • Foto: K. Rabe
  • hochgeladen von Karla Rabe

Die HGHI plant eine Neugestaltung des sogenannten Ferdinandmarktes. Der Investor will in der Ferdinandstraße 31-35 einen Supermarkt und Büroflächen ansiedeln. Die Linksfraktion in der Bezirksverordnetenversammlung will das verhindern.

Der Ausschuss für Stadtplanung und Wirtschaft lehnte die Pläne bereits ab. Alle Fraktionen waren sich einig, dass die Vorstellungen des Investors das Bild und die Struktur des Kiezes erheblich verändern würden. Die Fraktion der Linken in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) möchte nun mit einem entsprechenden Beschluss der Bezirksverordnetenversammlung ein eindeutiges Signal gegenüber Gewerbetreibenden, Markttreibenden und Mietern geben, die sich in ihrer Existenz bedroht fühlen.

Die BVV soll das Bezirksamt auffordern, Abriss- und Baugenehmigungen bezogen auf den Komplex in der Ferdinandstraße nicht zu erteilen. Das Vorhaben des Investors würde nicht nur den gewachsenen Kiez rund um den Kranoldplatz zerstören, die Pläne würden auch gegen die für diesen Bereich zulässige Geschossflächenzahl verstoßen.

Gegenüber der Berliner Woche teilte Harald G. Huth als Geschäftsführer der HGHI inzwischen mit, dass er nicht vorhabe, weitere Immobilien am Kranoldplatz zu erwerben, obwohl es durchaus Verkaufsangebote gegeben habe. Huth reagierte damit auf den Artikel in der Berliner Woche vom 12. Februar, in dem von der Gründung einer Bürgergenossenschaft berichtet wurde. Die Genossenschaft will selbst Immobilien erwerben, um den Kiez erhalten zu können.

Autor:

Karla Rabe aus Steglitz

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