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Die "Wegbegleiter" sollen Körnerpark wieder schmücken

In der mittleren der drei Stelen meißelte Karl Blümel seinen Namen ein.
In der mittleren der drei Stelen meißelte Karl Blümel seinen Namen ein. (Foto: hari)

Mahlsdorf. Unbeachtet und versteckt stehen drei Kunstwerke aus Stein im Körnerpark. Warum sie hier stehen, welche Bedeutung sie haben und wer sie geschaffen hat, das will der Bezirk jetzt dauerhaft in Erinnerung rufen.

Initiator des jüngst gefassten Beschlusses ist der Mahlsdorfer Bezirksverordnete Eberhard Roloff (Die Linke). "Beim Aufstellen der Stelen 1987 war ich dabei und konnte mich aber nur noch erinnern, dass der Künstler seine Werkstatt in Müggelheim hatte", sagt er. Die von der BVV beschlossene Infotafel soll Auskunft geben über den Künstler, das Datum des Aufbaus und den Inhalt der Darstellungen auf den Stelen.

Die drei Stelen tragen den Titel „Wegbegleiter“. Auf ihnen sind Frauen und Männer mit Tieren dargestellt, beispielsweise bei Erntearbeiten. Auch sind spielende Kinder zu sehen. Die Kunstwerke schmücken den Körnerpark, der den gleichnamigen Teich umfasst. Aber von ihrer Existenz wussten nur die Anwohner. Aber auch ihnen war weder Bedeutung der Stelen noch der Name des Künstlers bekannt. Und mit den Jahren überwucherte das Moos die Stelen.

Die Wende kam 2012. Der Bürgerverein Mahlsdorf-Süd entwickelte die Idee, ein Bürgerfest im Körnerpark zu veranstalten. Dazu wollte er auch den Schöpfer der Stelen einladen. Es dauerte jedoch über ein Jahr bis der Kontakt hergestellt werden konnte.

Vor wenigen Wochen gab es dann ein Wiedersehen. Beim Nachbarschafts- und Kinderfest Ende Mai meißelte Karl Blümel seinen Namenszug und das Aufstelljahr in die mittlere der drei Stelen ein. Zuvor hatte das Grünflächenamt die Stelen reinigen lassen.

Harald Ritter / hari
In der mittleren der drei Stelen meißelte Karl Blümel seinen Namen ein.
Auf einer der drei Stelen im Körnerpark ist eine Frau mit Blütendekor zu sehen.
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