Dok-Film über Charlotte von Mahlsdorf im Gründerzeitmuseum

Mahlsdorf. Der Dokumentar-Film „Sonntagskind“ über das Leben von Charlotte von Mahlsdorf (1928 – 2002) ist schon mehrfach im Gründerzeitmuseum Mahlsdorf erfolgreich aufgeführt worden. Wegen des großen Interesses wird er erneut am Sonntag, 7. April, um 18 Uhr im Museum, Hultschiner Damm 333, gezeigt. Darin zeichnet Filmemacherin Carmen Bärwaldt das Porträt eines Menschen nach, der sich ganz der Aufgabe gewidmet hat, das Leben in der Gründerzeit für die Nachwelt anschaulich zu erhalten. Charlotte von Mahlsdorf eröffnete am 1. August 1960 ihr Gründerzeimuseum am Hultschiner Damm und betrieb es 35 Jahre lang als privates Museum. Sie hat nicht nur Möbel und Einrichtungsgegenstände gesammelt, sondern auch viele automatische Musikmaschinen. Der Dok-Film beginnt mit der Schließung des Museums im April 1995. Carmen Bärwaldt begleitete Charlotte von Mahlsdorf 1997 bei ihrem Umzug in das schwedische Porla Brunn. Sie läßt nach dem Tod der Museumsgründerin am 30. April 2002 Freunde und Wegbeleiter zu Wort kommen. Seit 1997 setzt der Förderverein Gutshaus Mahsdorf e.V. die Arbeit von Chalotte im Museum fort. Der Eintritt zum Filmabend kostet sechs Euro. KT

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