Nach Beschwerden von Eltern
Bezirksamt startet Modellversuch zur besseren Reinigung der Schulen

Mit einem Modellversuch will das Bezirksamt die Möglichkeiten zur Verbesserung der Schulreinigung ausloten. Fünf Schulen wurden dafür ausgewählt.

Auf Antrag des Schulausschusses hatte die Bezirksverordnetenversammlung (BVV) erst im März das Bezirksamt ersucht, eine sogenannte Tages-und Zwischenreinigung bei den Schulen im Bezirk einzuführen. Zuvor hatte es Beschwerden von Schulen und Elternvertretern über die Qualität der Leistungen der Reinigungsfirmen gegeben.

Wie das funktioniert, soll der Modellversuch am Melanchthon-Gymnasium, an der Rudolf-Virchow-Oberschule, der Selma-Lagerlöf-Grundschule, der Kiekemal-Grundschule und der Grundschule am Schleipfuhl zeigen.

In den Schulen werden täglich sechs Stunden Reinigungskräfte zur Verfügung stehen und in Absprache mit den Schulleitungen sogenannte Spontanverschmutzungen beseitigen, etwa auf den Fußböden. Das beginnt in den Eingangsbereichen mit dem Aufnehmen der Gitterroste und dem Leeren von Papierkörben. In den Unterrichtsräumen sollen die Heizungen zudem regelmäßig entstaubt und Verschmutzungen entfernt werden. Die Sanitäreinrichtungen sollen regelmäßig aus- und abgewaschen werden.

Die Regelung gilt zunächst bis zum Schuljahresende. Laut Schulstadtrat Gordon Lemm (SPD) kostet der zusätzliche Aufwand rund 22 000 Euro. Ende September soll das Schulamt eine Auswertung der Ergebnisse vorlegen.

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