Made in Marzahn-Hellersdorf
Unternehmen bekennen sich auf Plakatkampagne zum Bezirk

Wirtschaftsstadträtin Nadja Zivkovic (CDU) und Projektleiter Oleg Peters stellten die Kampagne „Made in Marzahn-Hellersdorf“ vor.
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  • Wirtschaftsstadträtin Nadja Zivkovic (CDU) und Projektleiter Oleg Peters stellten die Kampagne „Made in Marzahn-Hellersdorf“ vor.
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  • hochgeladen von Harald Ritter

Haben Sie eine Vorstellung davon, was alles „Made in Marzahn-Hellersdorf“ ist? Eine Plakatkampagne in der ersten beiden Mai-Wochen klärt darüber auf.

Die Plakate werden an 53 Standorten in Marzahn-Hellersdorf zu sehen sein, hauptsächlich an Bus- und Straßenbahn-Haltestellen, an denen sich täglich besonders viele Fahrgäste aufhalten. Sie ist Bestandteil der Aktivitäten und Veranstaltungen zu 40 Jahre Marzahn-Hellersdorf (Infos auf www.mahe40.berlin), mit denen die Bezirksgründung gefeiert wird.

Zunächst werden bis Mitte Mai sechs Firmen vorgestellt. Die sechs Plakate sind in jeweils unterschiedlichen Farben gehalten, weisen aber sonst das gleiche Grundmuster auf. Unter einem Verb, das den Nutzen eines Produktes der Firma benennt, wird ein Bauteil oder ein Produkt abgebildet. Bei Vattenfall heißt das „Wärmt!“ und die neue Zentralturbine des Kraftwerks wird gezeigt. Beim Getränkehersteller Proviant heißt es „Erfrischt!“ und ein Smoothie ist zu sehen, beim Speichermedien-Herrsteller Swissbit heißt es „Speichert!“ und es wird ein elektronischer Großspeicher abgebildet. Außerdem beteiligen sich die Gärten der Welt, die Firma Lischka und die Brillenmanufaktur „ic! berlin“ an der Kampagne.

„Wir wollen die Menschen aufmerksam und ein bisschen stolz darauf machen, was im Bezirk alles hergestellt wird“, sagte Wirtschaftsstadträtin Nadja Zivkovic (CDU) bei der Vorstellung der Kampagne im Besucherzentrum des Heizkraftwerks Marzahn von Vattenfall an der Rhinstraße. Außerdem soll es den beteiligten und anderen Unternehmen im Bezirk helfen, Fachkräfte und Nachwuchs zu gewinnen. „Viele, vor allem jüngere Menschen wissen gar nicht, was es alles für berufliche Möglichkeiten im Bezirk gibt.“

In Marzahn-Hellersdorf sind laut Statistik der Wirtschaftsförderung gegenwärtig insgesamt rund 21 000 Unternehmen angesiedelt. Etwa 90 Prozent zählen zu den Klein- und Kleinstunternehmen. Industriebetriebe gibt es rund 170.

Die Kampagne hat rund 25 000 Euro gekostet und wird aus Mitteln des Bundes und des Landes für die regionale Wirtschaftsförderung finanziert. Im Herbst soll es eine Neuauflage mit sechs neuen Motiven geben. „Es können sich auch weitere Betriebe anschließen. Wir haben jetzt das Knowhow dafür“, sagte Projektleiter Oleg Peters.

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