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Im Quartiersmanagementgebiet Mehrower Allee wird weiter gebaut

Das Bezirksamt plant, den Vorplatz zum S-Bahnhof Mehrower Allee neu zu gestalten.
Das Bezirksamt plant, den Vorplatz zum S-Bahnhof Mehrower Allee neu zu gestalten. (Foto: hari)

Seit 2005 ist die Gegend um die Mehrower Allee Quartiersmanagementgebiet. In diesem Jahr unternimmt das Bezirksamt Schritte, um die Situation weiter zu verbessern.

Außenanlagen wie Grünflächen und Wege sollen attraktiver gestaltet werden. Mit dem verschönerten Umfeld sollen auch die sozialen Beziehungen im Viertel wachsen.

Das Quartiersmanagementgebiet wird im Norden von der Mehrower Allee und im Süden von der Raoul-Wallenberg-Straße begrenzt, im Westen von der Märkischen Allee und im Osten vom Bürgerpark Marzahn. Es gibt rund 5500 Wohnungen, in denen rund 8500 Menschen leben. Davon sind nur zwölf Prozent Kinder und Jugendliche. Der Anteil der Senioren wächst dagegen stetig. Inbesondere zu ihrer Sicherheit soll ein neuer Weg zum Hochzeitspark angelegt und Bänke aufgestellt werden.

Auch für jüngere Leute tut sich was. Bis Ende Januar wird der Sand in der Beachvolleyballanlage an der Sportanlage des FC Nordost an der Walter-Felsenstein-Straße ausgetauscht und Sitzgelegenheiten aufgestellt. Nach Fertigstellung sollen Anwohner oder ein Verein die Anlage sauber halten, wünscht sich Elena Westphal vom Quartiersmanagement. Hinsichtlich des Engagements der Menschen hat sie bisher positive Erfahrungen gesammelt. Nach der Neupflanzung von 30 Bäumen im Unfeld des sanierten DRK-Gebäudes an der Sella-Hasse-Straße im Frühjahr 2017 wurden Baumpaten gesucht. „Für etwa die Hälfte haben wir bereits Paten“, erklärt Westphal.

Des Weiteren will das Grünflächenamt den Grünzug Alter Rüsternweg zwischen dem Bürgerpark an der Ludwig-Renn-Straße zur Alfred-Döblin-Straße mit einem kombinierten Geh- und Radweg ausstatten. Das Bauprojekt befindet sich in der Planung.

Die Turnhalle des Tagore-Gymnasiums wird ab April saniert. Weil dabei schwere Technik zum Einsatz kommt, wird die geplante Modernisierung des angrenzenden Spielplatzes um einige Wochen verschoben. Hier beginnen die Arbeiten voraussichtlich erst im Juni und sollen bis zum Jahresende andauern. 320 000 Euro investiert der Bezirk.

Auch die Neugestaltung des Vorplatzes des S-Bahnhofes Mehrower Allee muss nach hinten geschoben werden. Laut Entwicklungskonzept des Bezirksamtes für das Quartiersmanagementgebiet sollte sie 2018/19 erfolen. „Die Zusage der Fördermittel ist erst für 2019 in Aussicht gestellt“, sagt Grün- und Verkehrsstadtrat Johannes Martin (CDU).

Das Bezirksamt plant, den Vorplatz zum S-Bahnhof Mehrower Allee neu zu gestalten.
Der Spielplatz an der Sporthalle des Tagore-Gymnasiums wird ab Juni neu gestaltet.
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