Mit allen Vorzügen betreuten Wohnens
Investor plant Hochhaus an der Bärensteinstraße

Der Enwurf zeigt, wie das Gebäude (in der Mitte) mit elf Geschossen und vor allem seniorengerechten Wohnungen aussehen soll.  Derzeit befindet sich hier noch eine Brache.
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  • Der Enwurf zeigt, wie das Gebäude (in der Mitte) mit elf Geschossen und vor allem seniorengerechten Wohnungen aussehen soll. Derzeit befindet sich hier noch eine Brache.
  • Foto: Visualisierung Belle Époque Bärensteinstraße 20 GmbH
  • hochgeladen von Philipp Hartmann

Die Straßenbahn-Haltestelle Alt-Marzahn liegt nur ein kurzes Stück Fußweg entfernt. Direkt gegenüber befindet sich ein Rewe-Markt. Auf einer Brache in der Bärensteinstraße 20, umzingelt von Hochhäusern, entsteht bald ein weiteres Gebäude mit elf Geschossen. Es trägt den Titel „Bärensteinpalais“.

„Das Projekt Bärensteinpalais vereint verschiedene Angebote für Bewohnerinnen und Bewohner hohen Alters, die an diesem Standort leben, dabei selbstbestimmt ihrem Alltag nachgehen und dennoch alle Vorzüge des betreuten Wohnens genießen möchten“, erklärt Hans-Jörg Schmidt auf Nachfrage der Berliner Woche. Er ist Leiter der Projektentwicklung der „Belle Époque Bärensteinstraße 20 GmbH“, die das Bauvorhaben realisieren wird. Geplant sind laut Schmidt zirka 170 altersgerechte Wohneinheiten sowie 12 bis 24 ambulant betreute Wohngemeinschaften.

Darüber hinaus soll es weitere Versorgungsmöglichkeiten im Erdgeschoss geben, die sich an den Bedürfnissen der Bewohner orientieren. „Darunter ein Sanitätshaus, ein auch öffentlich genutztes Café sowie weitere Dienstleistungsbetriebe für (Körper-)Pflege und Wohlbefinden“, erläutert Hans-Jörg Schmidt. Weitere Einrichtungen wie eine Tagespflege sollen das in der Nachbarschaft bereits bestehende Angebot mit dem Nahversorgungszentrum und einer Apotheke ergänzen. Konkrete Zusagen von Interessenten gebe es aktuell allerdings noch nicht. Ebenso könnten noch keine Angaben zu den Mietpreisen gemacht werden.

Die Belle Époque Bärensteinstraße 20 GmbH will das Gebäude nach neuesten Nachhaltigkeitsstandards errichten. „Die intelligente Bauweise und -konstruktion ermöglichen hohe energetische Standards bei großer langfristiger Flexibilität im Hinblick auf mögliche zukünftige Umnutzungen“, teilt das Unternehmen mit. Eine Tiefgarage mit etwa 70 Stellplätzen wird mitgeplant. Die Gegend soll dadurch nicht durch zusätzlichen Verkehr hinsichtlich der Parkplatzsuche belastet werden.

Hans-Jörg Schmidt verspricht, dass das Projekt Bärensteinpalais die Umgebung sowohl architektonisch aufwertet als auch neue Kundenpotenziale für ansässiges Handelsgewerbe schafft und die demografische Diversität der Nachbarschaft stärkt. Ein konkreter Baubeginn ist aber aktuell noch unklar. „Das Projekt befindet sich derzeit im Genehmigungsverfahren und könnte zum Jahreswechsel in die bauliche Realisierung gehen“, sagt Schmidt. Denkbar wäre noch in diesem Jahr ein Beginn der Erdarbeiten.

Der Enwurf zeigt, wie das Gebäude (in der Mitte) mit elf Geschossen und vor allem seniorengerechten Wohnungen aussehen soll.  Derzeit befindet sich hier noch eine Brache.
Die Brache wird voraussichtlich ab 2023 mit einem neuen Hochhaus und vor allem seniorengerechten Wohnungen bebaut.
Autor:

Philipp Hartmann aus Köpenick

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