Prüfung auf Wettkampftauglichkeit
Bäderbetriebe lassen Schwimmbecken der Helmut-Behrendt-Schwimmhalle vermessen

Im Zusammenhang mit der Sanierung soll das Becken der Helmut-Behrendt-Schwimmhalle im Sommer offiziell vermessen werden.
  • Im Zusammenhang mit der Sanierung soll das Becken der Helmut-Behrendt-Schwimmhalle im Sommer offiziell vermessen werden.
  • Foto: hari
  • hochgeladen von Harald Ritter

Die Berliner Bäderbetriebe sollen prüfen, ob das Schwimmbecken in der Helmut-Behrendt-Schwimmhalle sich zu einem Wettkampfbecken machen lässt. Das soll im Zusammenhang mit der geplanten Auskleidung des Beckens mit einem Edelstahlmantel geschehen.

Bisher ist das Schwimmbecken in der Halle am Helene-Weigel-Platz nicht für Wettkämpfe offiziell zugelassen. Dabei mangelt es in Berlin generell an Schwimmhallen, in denen solche Wettkämpfe offiziell ausgetragen werden können. Das wird noch dadurch verschärft, dass eine Reihe von Schwimmhallen gegenwärtig wegen Bauarbeiten geschlossen ist.

Für den Schwimmsport wird die Schwimmhalle am Helene-Weigel-Platz hauptsächlich durch den BSV Medizin Marzahn genutzt. Der Schwimmverein hat 770 Mitglieder, rund Dreiviertel davon sind Kinder und Jugendliche. An Schwimmwettkämpfen nehmen regelmäßig etwa 80 Kinder und Jugendliche und etwa 15 Sportler bei den Erwachsenen Teil.

Wettkämpfe richtet der Verein in der Halle nur selten aus, weil es kein offizielles Vermessungsprotokoll für das Schwimmbecken gibt. Eventuelle Rekorde oder Vergleichszeiten können entsprechend nur mit Vorbehalt in die Wettkampfprotokolle geschrieben werden. Deshalb hat die Bezirksverordnetenversammlung im Juni dem Bezirksamt in einem Beschluss empfohlen, die Berliner Bäderbetriebe zu einer solchen Vermessung aufzufordern.

Laut einem betreffenden Bericht des Bezirksamtes vom Januar wollen die Bädertriebe im Zuge der Sanierung des Beckens eine solche Vermessung vornehmen lassen. Wegen schadhafter Fliesen soll die Halle ab Mai ein halbes Jahr geschlossen und mit einer Auskleidung aus Edelstahl versehen werden. Erst dann kann sinnvoll ermittelt werden, ob das Becken nach Breite und Länge den Wettkampfvorschriften entspricht. „Wir konzentrieren uns jetzt darauf, die notwendigen Ersatzzeiten für die Zeit der Schließung in anderen Hallen zu bekommen“, erklärt Vereinsgeschäftsführer Alfred Hänsel.

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