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Eröffnung der Skatehalle wohl erst im Januar

Björn-Michael Ziemann, Vorsitzender des Vereins „Roll on Berlin“, hofft darauf, die Skaterhalle dauerhaft nutzen zu können.
Björn-Michael Ziemann, Vorsitzender des Vereins „Roll on Berlin“, hofft darauf, die Skaterhalle dauerhaft nutzen zu können. (Foto: hari)

Der Verein „We.Roll.Berlin“ bekommt die Skatehalle an der Premnitzer Straße 12 für den Winter. Er kann sie aber frühestens im Januar nutzen.

Die provisorische Einrichtung der Halle ist ein technisches Problem und eine organisatorische Herausforderung. Das ist ein Ergebnis der Gespräche zwischen der Bezirksverwaltung und dem Verein „We.Roll.Berlin“.

Allein die Ausstattung der leer stehenden Halle mit Brandschutztüren kostet 30 000 Euro. Schon die Planungen verschlingen voraussichtlich 10 000 Euro.

Das Geld stünde im Haushalt bereit. Das Bezirksamt prüft jedoch noch, ob die inzwischen leer geräumte IGA-Blumenhalle am Blumberger Damm eine sinnvolle und dauerhafte Alternative sein könnte.

Das Bezirksamt hatte den Jugendlichen die Halle an der Premnitzer Straße bereits 2015 als Winterquartier angeboten. Die Skater gründeten deshalb den Verein „We.Roll.Berlin“. Später stellte sich jedoch heraus, dass der Bebauungsplan eine dauerhafte Nutzung des Gebäudes als Skatehalle ausschließt. Da sich das Bezirksamt nicht rührte, besetzten die Jugendlichen im Oktober dieses Jahres die Halle.

Das Bezirksamt versprach daraufhin, die Halle an der Premnitzer Straße wenigstens in diesem Winter für den Skatebetrieb zu öffnen. Immobilienstadträtin Juliane Witt (Die Linke) sprach sogar davon, dass dies möglicherweise schon im Dezember passieren könnte.

Daraus wird nun nichts. Das ist allerdings für die Jugendlichen ein zweitrangiges Problem. „Vielleicht lässt sich die Halle für das Geld auch dauerhaft für uns Skater herrichten“, sagt Björn-Michael Ziemann, Vorsitzender des Vereins.

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