Agaven müssen im Herbst ins Haus

Die Blätter der Agave - hier eine Drachenbaum-Agave (Agava attenuata) - sind meist stammlos in einer dichten Rosette angeordnet.
  • Die Blätter der Agave - hier eine Drachenbaum-Agave (Agava attenuata) - sind meist stammlos in einer dichten Rosette angeordnet.
  • Foto: Jens Schierenbeck/dpa/mag
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Agaven mögen Kälte überhaupt nicht. Die Wüstenbewohner müssen hierzulande im Herbst eingelagert werden.

Der Standort in Haus oder Garage sollte hell und kühl, aber nicht frostig sein. Da die Pflanzen recht groß werden, kann der Transport im Lauf der Jahre aber zu einem Problem werden."Ursprünglich stammen die Agaven aus Mexiko und Südamerika", erklärt Martin Nickol, Kustos des Botanischen Gartens der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel. "Der natürliche Standort der Agaven ist meist trocken und hat einen steinigen, felsigen Boden." Im Topf sollte das Substrat aus zwei Teilen Blumenerde und einem Teil Quarzsand bestehen. Der Wurzelballen sollte immer leicht feucht sein. Nachgegossen wird aber erst, wenn die Erdoberfläche abgetrocknet ist. Nur während des Sommers braucht die Agave alle 14 Tage einen Volldünger in schwacher Dosierung im Gießwasser.

Schwierig ist das Überwintern nicht. Aber beim Wechsel zurück ins Freie gewöhnt sich die Pflanze nur langsam wieder an das Licht. Daher muss sie zunächst zwischengelagert werden - am besten an einem halbschattigen Platz. In einer bewölkten Witterungsperiode wechselt die Agave dann an den sonst sonnenverwöhnten Standort.

dpa-Magazin / mag

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