Ein Platz mit Gruselfaktor
Köpenicker Str. 101 - da bekommt man Zustände bei dem Zustand

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2018 gab es eine Bürgerbeteiligung für den Platz an der Köpenicker Straße 101 und der U-Bahnstation Heinrich-Heine-Straße. Geplant war, den Platz nach Sanierung des U-Bahnhofes und barrierefreiem Ausbau umzugestalten. Informationen finden Sie hier: Bezirksamt Mitte - Umgestaltung des Platzes / Informationen zur Bürgerbeteiligung sind dort verlinkt. 

Dieser Platz ist stark frequentiert, dort treffen sich die Köpenicker Str, die Heinrich-Heine-Str. und die Brückenstraße. Auf dem Platz ein Denkmal von Heinrich Heine. Gegenüber sind Clubs, in der Nähe das HKW Mitte. Direkt am Platz ist eine Bushaltestelle. An der Brüstung in den Kurven der Kreuzung werden eScooter und Fahrräder abgestellt, viele werden dort verbleiben, bis sie zerfallen sind. Vor 1 bis 2 Jahren ca. hat das Bezirksamt Mitte dort sämtliche Gehölze in den Hochbeeten absägen lassen, die Wurzeln jedoch nicht entnommen. Fahrräder, eScooter fahren zwischen den Fußgängern durch, ohne jede Rücksicht. Der ganz "normale" Berliner Irrsinn. 

Der Platz sieht furchtbar aus. Die Beete voller Müll, verwilderte Pflanzen, vermutlich auch Ratten. Eine Pflege der Hochbeete und der ebenerdigen Pflanzungen scheint nicht zu erfolgen. Die dem Artikel beigefügten Fotos zeigen mehr, als ich hier beschreiben kann. Ein Platz, der Unbehagen weckt, ein Gefühl der Unsicherheit. Was auch der dort sich aufhaltenden Klientel teilweise geschuldet ist. Die Verwahrlosung ist extrem. Kuriosum am Rande: Dort befindet sich auch das Stadtteilzentrum Dialog 101 mit der Gebietsbetreuung, dort finden Veranstaltungen statt, u.a. zum Sanierungsgebiet Luisenstadt Nord, Mieterberatungen usw. 

Natürlich wurde noch nicht einmal mit dem Umbau der U-Bahnstation begonnen. Soweit mir bekannt ist, soll diese 2024 nun beginnen. Erst danach kann der Platz neugestaltet werden. Dann dürfte die Planung 8 oder 9 Jahre alt sein. 

Und bis dahin müssen wir mit dem dortigen Zustand leben? Totes Holz, Müll, Ratten, Abfälle, Schrotträder, ein unheimlicher U-Bahneingang (der andere Eingang Höhe Schmidstr. hat noch andere Probleme), man redet von Drogenverstecken und dergleichen mehr. 

Wie läßt die Politik, die Verwaltung dieser Stadt unsere Stadt verkommen? Was für Auswirkungen hat das auch auf das Verhalten der Menschen? Wer diese öffentliche Verwahrlosung vor Augen hat, wie wird der mit Müll umgehen? Mit Grünanlagen? Meine Antwort: Zerstörerisch, rücksichtslos. Gleiches im Verhalten gegenüber anderen Menschen. Die Politik wäre gefordert, diesen Platz wenigstens halbwegs wieder herzurichten. Die Hochbeete zu entfernen und für eine Grundordnung zu sorgen. 

Heinrich Heine sieht aus, als wolle er davonlaufen. Ich kann es verstehen. Derartige Zustände in unserer Stadt sind untragbar, doch leider eine Normalität geworden. Zeit, dass zu ändern.

Autor:

Jörg Simon aus Mitte

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