Berliner Dom bröckelt
Spendenkampagne für 1,6 Millionen Euro teure Fassadenrestaurierung gestartet

Ruß und Dreck haben der Fassade des Berliner Doms zugesetzt.
  • Ruß und Dreck haben der Fassade des Berliner Doms zugesetzt.
  • Foto: Dirk Jericho
  • hochgeladen von Dirk Jericho

Der über hundert Jahre alte Dom ist dreckig und rissig. In den kommenden vier Jahren sollen die Sandsteinfassaden und Schmuckelemente saniert werden.

Schwarze Verkrustungen aus Ruß, Gummiabrieb und Staub – in den vergangenen Jahrzehnten hat sich immer mehr Dreck auf dem Sandstein abgelagert. Er verhindert, dass der Stein „atmet“. Die schwarzen Schichten müssen deshalb schnellstmöglich beseitigt, Risse und undichte Fugen geschlossen werden. Wie gravierend die Schäden sind, hat die Domgemeinde im vergangenen Jahr festgestellt, als sie den Glockenturm auf eigene Kosten restaurieren ließ. Vom Gerüst aus konnten die Experten Risse und aufgeplatzte Fugen erkennen. Gesteinsteile in der Fassade, Schmuckelemente und Figuren waren teilweise abgebrochen.

Domsprecherin Svenja Pelzel spricht von „massiven Schäden in ungeahntem Umfang an der größten Kirche Berlins“. Weil die Domgemeinde die notwendigen 1,6 Millionen Euro zur Sanierung allein nicht aufbringen könne, soll jetzt eine bundesweite Spendenkampagne gestartet werden. Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz unterstützt damit und mit Fördermitteln den Berliner Dom. Schauspielerin und Sängerin Eva Mattes hat die Schirmherrschaft für das Vorhaben übernommen. Details der gemeinsamen Spendenkampagne sollen am 25. März vorgestellt werden.

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