Schätze bald wieder verfügbar
Sanierte Staatsbibliothek öffnet im Februar Unter den Linden

Modernisiert ist die Staatsbibliothek schon längst. Doch dann kam Corona. Nun soll das Haus Unter den Linden im Februar eröffnen.

Neuer Lesesaal mit 250 Plätzen, Gruppenarbeitsräume, Informationszentrum und sechs Lesesäle für die Sondersammlungen: So präsentiert sich die Staatsbibliothek im glanzvoll sanierten Haus Unter den Linden ab Anfang Februar ihren Lesern und Forschern. Die offzielle Eröffnungsfeier ist für den 25. Januar geplant, mit einer Festrede von Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble (CDU), die online übertragen wird. Auch Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU), Hermann Parzinger als Präsident der Stiftung Preußischer Kulturbesitz und die Generaldirektorin der Staatsbibliothek, Barbara Schneider-Kempf, werden dabei sein.

Die Staatsbibliothek im Haus Unter den Linden wurde seit 2005 bei laufendem Bibliotheksbetrieb umfassend saniert. Zentrale Aufgabe beim letzten Bauabschnitt war die Wiederbelebung der für das Gebäude charakteristischen Erschließungsachse von der offenen Eingangshalle Unter den Linden über den denkmalgeschützten Brunnenhof und das Vestibül in den Allgemeinen Lesesaal. Herzstück des vom Architekten HG Merz geplanten Umbaus war der neue Lesesaal mit 250 Leseplätzen, der den im Zweiten Weltkrieg zerstörten und 1975 abgerissenen Kuppellesesaal ersetzt. Der preisgekrönte Merz-Entwurf stellte den zentralen Lesesaal als strahlender Lichtkubus wieder her.

Im Herbst 2019 waren die Generalsanierung und Modernisierung des Hauses abgeschlossen, und Generaldirektorin Schneider-Kempf bekam den symbolischen Schlüssel überreicht. Kurz darauf schloss das Haus Unter den Linden für sechs Monate. In dieser Zeit sollten der Eingang zur Bibliothek in Betrieb gehen, Rückbauarbeiten stattfinden, Bestände und Büros einziehen und die neuen Sonderlesesäle hergerichtet werden. Mit dem Ausbruch der Corona-Pandemie mussten alle Arbeiten jedoch unterbrochen werden. Die Kosten für die Modernisierung der einst größten Bibliothek der Welt erhöhten sich am Ende auf 470 Millionen.

Eröffnet 1914 lagern in den Magazinen und Tresoren der Staatsbibliothek bis heute Jahrhunderte alte Zeugnisse des Denkens und Schaffens, darunter Schätze wie Beethovens Sinfonien Nr. 3, 5 und 9 und die Nachlässe von Alexander von Humboldt.

Autor:

Ulrike Kiefert aus Mitte

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