Zehn Millionen Euro für Nierenforschung

Mitte. Die Charité Universitätsmedizin bekommt für die Forschung zum Schutz der Niere 10,5 Millionen Euro von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG). Sie unterstützt den Sonderforschungsbereich „Nephroprotektion“ für vier Jahre.

Etwa jeder zehnte Deutsche leidet an chronischer Nierenschwäche, Tendenz steigend. In der schwersten Ausprägung macht die Krankheit eine dauerhafte Dialyse oder Nierentransplantation nötig. Wissenschaftler wollen jetzt die Entstehung des Nierenversagens genauer ergründen und neue Therapieansätze entwickeln. Die Häufigkeit der chronischen Nierenschwäche hat sich in den vergangenen zehn Jahren verdoppelt. In der Gesamtbevölkerung ist mehr als jeder Zehnte, unter den über 65-Jährigen sogar etwa jeder Dritte betroffen.

An der Nierenschutzstudie arbeiten Wissenschaftler unterschiedlicher Fachbereiche und Institute der Charité, des Berlin Institute of Health (BIH), des Max-Delbrück-Centrums für Molekulare Medizin und des Leibniz-Forschungsinstituts für Molekulare Pharmakologie (FMP). DJ

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