Gewalt auf öffentlichen Plätzen
Alex und Wedding ganz vorn bei „Messertaten“

Wedding Zentrum und der Alexanderplatz führen die Polizeistatistik der sogenannten "Messertaten" an. Das geht aus der Antwort von Innenstaatssekretär Torsten Akmann auf eine Anfrage von CDU-Fraktionschef Burkard Dregger zum Thema „mit Messern begangene Straftaten und Rohheitsdelikte in Berlin“ hervor.

Demnach führt die Region Wedding Zentrum mit 206 mit Messern begangenen Straftaten die Liste vor dem Alexanderplatz mit 201 Taten (Januar 2017 bis März 2019) an. Insgesamt gab es in diesem Zeitraum in Berlin 6265 Vorfälle mit Messern. Unter den 16 Bezirksregionen mit über 100 Taten sind auch Osloer Straße (Platz 5, 152 Straftaten), Südliche Friedrichstadt (Platz 6, 149), Moabit West (Platz 8, 132) und Brunnenstraße Nord (Platz 14, 112).

Auch bei den „Straftaten gegen das Leben, Sexualdelikte und Rohheitsdelikte“ liegen diese Gebiete vorn. Hier führt der Alexanderplatz mit 5363 Straftaten (Januar 2017 bis März 2019) vor Wedding Zentrum mit 3273 Vorfällen die Liste an. Insgesamt gab es in dieser Kategorie in diesem Zeitraum 145 964 registrierte Straftaten.

Gesundbrunnen, Alexanderplatz, Warschauer Brücke, Kottbusser Tor und die Justizvollzugsanstalt Tegel stehen auch auf polizeiinternen „Heatmaps“ bei Messertaten.

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