Halbe Million Euro durch Alexbuden

Mitte. Das Bezirksamt nimmt jährliche durchschnittlich 450 000 Euro durch Sondernutzungsgebühren auf dem Alexanderplatz ein. Das geht aus der Antwort von Verkehrsstaatssekretär Ingmar Streese auf eine Anfrage der Linke-Abgeordneten Katalin Gennburg mit dem Titel „Schluss mit dem Budenzauber auf dem Alexanderplatz!“ hervor.

Die Einnahmen sind allerdings seit 2016 von 470 000 Euro auf 430 000 Euro (2018) zurückgegangen. Und sie werden weiter sinken, weil der Bezirk die Veranstaltungstage auf maximal 120 inklusive Auf- und Abbau begrenzen will. Bisher waren nach dem bezirklichen Positiv-Negativkatalog (PNK) 120 reine Veranstaltungstage möglich. Mit Auf- und Abbau der immer gleichen Buden auf dem Alexanderplatz – vom Ostermarkt über Oktoberfest bis Weihnachtsmarkt – wurde der Platz aber an bis zu 180 Tagen in Beschlag genommen.

Wie der für den Alexrummel zuständige Bürgermeister Stephan von Dassel (Grüne) dem Senat für die Beantwortung der Abgeordnetenhaus-Anfrage mitgeteilt hat, hätten die Veranstalter in den vergangenen zwei Jahren „ein gewachsenes Bewusstsein für die hohen Sicherheitsanforderungen, die Außenwirkung der jeweiligen Veranstaltung sowie die Anforderungen an die Ordnung und Sauberkeit des Platzes entwickelt“. Er spricht von „signifikanten Verbesserungen der Organisation und der Durchführung der Veranstaltungen“. DJ

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